Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 2008
- Geschäftsführung
- Andre Kessen
- Handelsregister
- Amtsgericht Oldenburg, HRB 202702
- Standort
- Essen (Oldenburg), Niedersachsen
- Struktur
- Familienunternehmen
- Leistungen
- Verpackungsmaschinen, Fördertechnik, Kennzeichnung und Codierung
- Normen
- Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, DIN EN 60825-1
- Kooperationen Kennzeichnungstechnik
- FOBA Laser Marking + Engraving, Markem-Imaje, Videojet Technologies
- Modell
- Zulieferer oder Generalunternehmer für komplette Linien (Turnkey), mit Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Wartung
- Branchen
- Lebensmittel
Die Kessen Maschinenbau GmbH konstruiert, fertigt und wartet Förderanlagen und Sondermaschinen für die Lebensmittelindustrie, mit Schwerpunkt auf dem Handling von Verpackungen. Der Familienbetrieb in Essen (Oldenburg) in Niedersachsen wurde 2008 gegründet.
Komplette Linien (Turnkey) realisiert das Unternehmen gemeinsam mit Partnern als Zulieferer oder als Generalunternehmer; Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Wartung übernimmt der Betrieb selbst.
Zum Lieferumfang zählen Entstapler, Verdeckler und Applikatoren für to-go-Klappbesteck sowie Fördertechnik, UV-C-Entkeimung und Kennzeichnungstechnik. In der Kennzeichnungstechnik arbeitet der Betrieb mit FOBA Laser Marking + Engraving, Markem-Imaje und Videojet Technologies zusammen. Das Unternehmen ist am geförderten Projekt HyLife.NDS beteiligt.
Für Anlagen mit Lasertechnik konstruiert Kessen Laserschutzeinhausungen nach Maß, die die Laserklasse von 4 auf 1 senken. Grundlage sind die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und die DIN EN 60825-1.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Entstapler | Verpackungsmaschinen | Anlagen, die gestapelte Behälter für die Weiterverarbeitung in der Linie vereinzeln. |
| Verdeckler | Verpackungsmaschinen | Maschinen, die befüllte Behälter in der laufenden Linie mit Deckeln verschließen. |
| Applikatoren | Verpackungsmaschinen | Gabelapplikator, der to-go-Klappgabeln vom Band schneidet und mit Klebestreifen an durchlaufende Becher setzt. |
| Fördertechnik | Fördertechnik | Maßgeschneiderte Fertigungslinien und Fördersysteme mit Produkthandling-Funktionen für den Produkttransport. |
| UV-C-Entkeimung | Verpackungsmaschinen | UV-C-Tunnel zur Desinfektion von Oberflächen, als Schleuse in den High-Care-Bereich oder als Durchlaufsystem. |
| Laserklassifizierung / Laserschutzeinhausungen | Verpackungsmaschinen | Einhausungen nach Maß, die die Laserklasse einer Anlage von 4 auf 1 senken, nach DIN EN 60825-1. |
| Kennzeichnungstechnik | Verpackungsmaschinen | Systeme, die Produkte und Verpackungen in der Linie kennzeichnen. |
Häufige Fragen
Wie läuft ein Anlagenprojekt ab?
Anhand der Aufgabenstellung projektiert das Team ein Lösungsmodell, den Bau der Anlage führen eigene Spezialisten durch, und nach der Inbetriebnahme übernimmt der Betrieb Wartung und Reparatur. Im Mittelpunkt stehen das Vereinzeln von Gebinden, ihr Transport, das Bereitstellen zur Befüllung und das Verdeckeln.
Welche Anlagen gehören zum Programm?
Entstapler vereinzeln Gebinde vom 95er-Becher bis zum 20-kg-Eimer, Verdeckler setzen Deckel auf tiefgezogene oder gegossene Schalen und Becher, und der Gabelapplikator setzt to-go-Klappgabeln auf durchlaufende Becher. Dazu kommen Linienverteiler und -vereiniger, Höckerstapler für 30er-Eierlagen, die Schneidemaschine Cutmatic für frische, knochenlose Fleischwaren sowie Ersatzteile.
Wie werden Anlagen mit Lasertechnik abgesichert?
Zur Auslegung gehören die Ermittlung der Gefahrenstellen an der Lasereinrichtung, die Wahl geeigneter Schutzmaterialien für den jeweiligen Lasertyp, die nötigen Sicherheitsabstände, die Risikobeurteilung nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie Warnschilder und Benutzerhinweise. Eine Standardlösung gibt es dafür nicht, jede Einhausung wird an die Gegebenheiten vor Ort angepasst.
Engagiert sich der Betrieb in der Forschung?
Die Kessen Maschinenbau GmbH ist am Wasserstoffprojekt HyLife.NDS beteiligt, das im Programm „Europa für Niedersachsen“ aus EFRE und ESF Plus gefördert wird. Ziel des Vorhabens ist ein autarkes Energiesystem für stationäre Anwendungen in Niedersachsen.