Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Unternehmensgruppe
- Bayern-Fass Gruppe
- Zertifizierungen
- ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, DIN EN ISO 50001, Entsorgungsfachbetrieb, BAM-anerkannter Hersteller und Rekonditionierbetrieb
- Handelsregister
- Amtsgericht Hagen, HRB 13359
- Standorte
- Schwerte (Hauptsitz), Nordrhein-Westfalen
- Konzern
- Bayern-Fass Gruppe
- Struktur
- Familienunternehmen seit über 100 Jahren (eigene Angabe)
- Verfahren
- Thermisches Brennverfahren, Rebottling, werkstoffliches Recycling
- Leistungen
- Rekonditionierung von Stahlfässern und IBC, Recycling und Entsorgung
Als herstellerunabhängiger Rekonditionier- und Entsorgungsfachbetrieb bereitet die Ruhr-Fass GmbH in Schwerte gebrauchte Stahlfässer und IBC wieder auf. Der Betrieb gehört zur Bayern-Fass Gruppe und bezeichnet sich als Familienunternehmen seit über 100 Jahren.
Stahlfässer, die sich nicht waschen lassen, durchlaufen ein thermisches Brennverfahren zum Werterhalt der Behälter. Reinigungsfähige IBC werden gewaschen. Behälter, die sich nicht mehr reinigen lassen, erhalten beim Rebottling eine neue Innenblase und bleiben so im Umlauf.
Kunststoffverpackungen ohne weitere Verwendung werden werkstofflich recycelt, darunter IBC-Blasen, Kunststofffässer und Kanister. Für die Behälterlogistik steht ein eigener Fuhrpark mit ausgebildeten Fahrzeugführern bereit. Sitz und Betrieb liegen in Schwerte in Nordrhein-Westfalen.
Für Qualitäts- und Umweltmanagement liegen Zertifizierungen nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 vor. Hinzu kommen die Anerkennung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung als Hersteller- und Rekonditionierbetrieb sowie der Status als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Stahlfass-Rekonditionierung | Metallverpackungen | Aufbereitung nicht waschbarer Stahlfässer im thermischen Brennverfahren zum Werterhalt der Behälter. |
| IBC-Rekonditionierung | IBC und Großgebinde | Waschen reinigungsfähiger IBC, bei nicht reinigungsfähigen Behältern Rebottling mit neuer Innenblase. |
| Kunststoffrecycling | Recycling und Entsorgung | Werkstoffliche Verwertung von IBC-Blasen, Kunststofffässern und Kanistern ohne weitere Verwendung. |
| Stahldeckelfässer | Metallverpackungen | Stahldeckelfässer als zylindrisches oder eingezogenes, containergerechtes Fass, in der Gestaltung anpassbar. |
| Stahlspundfässer | Metallverpackungen | Stahlspundfässer, besonders für die Befüllung mit Chemikalien, Mineralölerzeugnissen und Kunstharzen. |
| Intermediate Bulk Container (IBC) | IBC und Großgebinde | Strapazierfähige Kunststoffcontainer für volumenoptimierten Transport und Lagerung. |
| Individuelle Fassgestaltung | Metallverpackungen | Rekonditionierte Stahlfässer nach Kundenwunsch in Farbe, mit Logo oder Aufdruck. |
| Verpackungsrücknahme | Recycling und Entsorgung | Herstellerunabhängige Abholung gebrauchter Industrieverpackungen beim Kunden oder dessen Dienstleistern mit Sortierung und Rekonditionierung. |
Häufige Fragen
Wie werden nicht waschbare Stahlfässer aufbereitet?
Solche Fässer durchlaufen ein thermisches Brennverfahren. Ziel ist der Werterhalt der Behälter, die anschließend erneut genutzt werden können. Der Betrieb arbeitet dabei herstellerunabhängig. Reinigungsfähige Behälter werden stattdessen gewaschen.
Was geschieht mit IBC, die sich nicht reinigen lassen?
Waschbare IBC werden mit Wasser, Lauge und thermischer Energie gereinigt. Beim Rebottling werden die produktberührenden Teile, vor allem der Kunststoff-Innenbehälter, aus dem Käfig entnommen; der Käfig wird gereinigt und mit einer neuen Innenblase versehen. Die entnommenen Blasen gehen in das werkstoffliche Recycling.
Welche Nachweise liegen für den Umgang mit Gefahrgutverpackungen vor?
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat den Betrieb als Hersteller- und Rekonditionierbetrieb anerkannt. Die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb erfolgt nach der Entsorgungsfachbetriebeverordnung; zusätzlich besteht ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001.
Wie gelangen die Behälter zum Betrieb?
Der eigene Fuhrpark umfasst 15 Wechselbrückenfahrzeuge, 3 Sattelzüge und über 400 Wechselbrücken; ergänzend wird mit Speditionspartnern gearbeitet. Abgeholt wird beim Kunden selbst oder bei dessen Kunden und Dienstleistern, auf dem Werksgelände in Schwerte werden die Verpackungen sortiert und rekonditioniert.