Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Gründung
- 1934
- Standorte
- Attendorn, Attendorn-Kraghammer, Ohrdruf
- Zertifizierungen
- DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 50001:2018, Anerkennung nach BAM-GGR 001
- Geschäftsführung
- Klaus Wilmes, Jan Gastreich
- Handelsregister
- Amtsgericht Siegen, HRA 7402
- Branchen
- Chemie, Farben und Lacke, Klebstoffe, Mineralöl, Pharma
- Materialien
- Stahlblech, Weißblech
Stahlblech- und Weißblechgebinde fertigt die MUHR & SÖHNE GmbH & Co. KG an Standorten in Attendorn und im thüringischen Ohrdruf. Das 1934 gegründete Unternehmen wird in zweiter Generation familiengeführt; Abnehmer sind die chemische Industrie, Farben-, Lack- und Klebstoffproduzenten sowie Mineralöl- und Pharmahersteller.
Spundbehälter aus Stahlblech decken Volumen von 6 bis 250 Litern ab, Deckelbehälter aus demselben Werkstoff von 6 bis 223 Litern. Aus Weißblech entstehen Eimer und Dosen von 1 bis 34 Litern sowie Zweikomponenten-Gebinde von 1 bis 22 Litern. Über 20 Fertigungslinien mit 12 verschiedenen Nenndurchmessern stehen dafür bereit.
Die Fertigung verteilt sich auf 50.000 Quadratmeter Fläche. Neben dem Hauptsitz in Attendorn bestehen Werke in Attendorn-Kraghammer und in Ohrdruf. Das Unternehmen hält über 100 Zulassungen für Gefahrgutverpackungen, ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 50001:2018 zertifiziert und gemäß BAM-GGR 001 anerkannt.
Der Betrieb wurde 1934 in Attendorn als Blechverarbeitungs- und Verzinkereiunternehmen gegründet. In den 1960er Jahren kamen die Weißblechverpackungen hinzu, Ende der 1970er Jahre die ersten Zulassungen für Gefahrgutverpackungen.
Zum Programm gehören außerdem Verschließsysteme für die Gebinde und vollautomatische Verschließmaschinen für Dosen, Eimer, Hobbocks und Trommeln.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Stahlblech-Spundbehälter | Metallverpackungen | Spundbehälter aus Stahlblech mit Volumen zwischen 6 und 250 Litern. |
| Stahlblech-Deckelbehälter | Metallverpackungen | Deckelbehälter aus Stahlblech, verfügbar von 6 bis 223 Litern. |
| Weißblech-Einzelverpackungen | Metallverpackungen | Eimer und Dosen aus Weißblech mit Füllvolumen von 1 bis 34 Litern. |
| Weißblech-2-Komponentenverpackungen | Metallverpackungen | Zweikomponenten-Gebinde aus Weißblech im Bereich von 1 bis 22 Litern. |
| Verschließsysteme | Metallverpackungen | Verschluss- und Deckelvarianten für Stahlblech- und Weißblechgebinde, etwa Spannring, MUHR-ReLock, MUHR-Lock und MUHR-SafeSnap, als Einmal- oder wiederverschließbarer Verschluss. |
| Verschließmaschinen | Verpackungsmaschinen | Vollautomatische Verschließanlagen für Dosen, Eimer, Hobbocks und Trommeln aus Weiß- und Stahlblech von 1 bis 110 Litern. |
Häufige Fragen
Welche Volumen decken die Behälter ab?
Stahlblech-Spundbehälter gibt es als Kannen von 6 bis 32 Litern, als Garagenfässer von 55 bis 69 Litern und als Spundfässer. Stahlblech-Deckelbehälter umfassen Hobbocks und Trommeln von 6 bis 160 Litern sowie Deckelfässer von 213 bis 223 Litern. Die Weißblech-Einzelverpackungen gibt es als Eimer, Hobbocks und Dosen in fünf Durchmessern.
Welche Zulassungen bestehen für Gefahrgut?
Die Zulassungen gelten für den Transport fester und flüssiger Gefahrstoffe auf dem Land-, Luft- und Seeweg. Auf die Stahlblech-Deckelbehälter entfallen 64 Gefahrgutzulassungen, auf die Weißblech-Einzelverpackungen 21 und auf die Stahlblech-Spundbehälter 15. Zweikomponenten-Gebinde gibt es ohne Zulassung sowie mit RID/ADR- oder UN-Zulassung.
Wie ist die Fertigung aufgestellt?
Die Fertigung ist auf drei Werke verteilt: Am Hauptsitz in Attendorn entstehen Stahlblech-Kleinverpackungen, in Attendorn-Kraghammer Stahlblech-Fässer und im thüringischen Ohrdruf Weißblechverpackungen. Das Programm umfasst mehr als 2.000 verschiedene Verpackungen.
Welche Managementsysteme sind zertifiziert?
Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und gemäß BAM-GGR 001 anerkannt, das Energiemanagementsystem ist nach DIN EN ISO 50001:2018 zertifiziert.
Seit wann besteht MUHR & SÖHNE?
Gegründet wurde das Unternehmen 1934 in Attendorn. Nach den Weißblechverpackungen ab den 1960er Jahren und den ersten Gefahrgutzulassungen Ende der 1970er Jahre folgte 1994 die erste Verschließmaschine.