Auf einen Blick
- Rechtsform
- AG & Co. KGaA
- Gründung
- 1876
- Mitarbeiter
- rund 50.000 weltweit (Konzern)
- Standorte
- Konzernzentrale Düsseldorf
- Handelsregister
- Amtsgericht Düsseldorf, HRB 4724
- Unternehmensbereich
- Adhesive Technologies (Verpackung und Verarbeitung)
- Umsatz
- Konzern rund 20,5 Mrd. Euro, Adhesive Technologies 10.667 Mio. Euro (2025)
- Branchen
- Lebensmittel, Getränke, Kosmetik, Industriegüter
Im Unternehmensbereich Adhesive Technologies bündelt die Henkel AG &. Co. KGaA das Geschäft mit Industrieklebstoffen. Für Packmittelhersteller und verpackende Industrie besteht dort ein eigenes Branchenprogramm unter der Bezeichnung Verpackung und Verarbeitung. Verpackung ist eine von 18 auf der Unternehmenswebsite genannten Zielbranchen dieses Bereichs.
Zum Angebot zählen die Schmelzklebstoffmarke Technomelt, die seit 1965 im Markt ist, wasserbasierte Systeme der Marke Aquence sowie die Kleb- und Dichtstoffe von Loctite. Für Verpackung und Weiterverarbeitung liefert der Bereich Klebstoffe für flexible Verpackungen, Metallverpackungen und Papierlösungen sowie selbstklebende Produkte wie Klebebänder, Etiketten und Grafikfolien. Unter Bonderite kommen Oberflächentechnologien hinzu, mit denen Substrate vor dem Verkleben vorbehandelt werden.
Konzernzentrale und Forschung liegen in Düsseldorf. Der Konzern führt zwei Unternehmensbereiche, Adhesive Technologies und Consumer Brands, und zählt nach eigenen Angaben rund 50.000 Mitarbeitende, von denen über 80 Prozent außerhalb Deutschlands arbeiten. Für 2025 weist der Konzern einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro aus, davon 10.667 Millionen Euro oder 52 Prozent im Bereich Adhesive Technologies. Die Vorzugsaktien sind im DAX notiert.
Die Unternehmensgeschichte beginnt 1876. Ab 1922 stellte Henkel eigenen Leim für den Packungsverschluss von Persil her, 1965 kam Technomelt auf den Markt, 1991 folgte die Übernahme von Teroson und 1997 die vollständige Übernahme von Loctite.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Technomelt Schmelzklebstoffe | Klebstoffe | Schmelzklebstoffmarke des Bereichs Adhesive Technologies, seit 1965 im Markt. |
| Aquence wasserbasierte Klebstoffe | Klebstoffe | Markenfamilie für wasserbasierte Klebstoffsysteme im Industriegeschäft von Adhesive Technologies. |
| Loctite Kleb- und Dichtstoffe | Klebstoffe | Marke für industrielle Kleb- und Dichtstoffe, 1997 vollständig übernommen. |
| Klebstoffe für flexible Verpackungen und Papierlösungen | Klebstoffe | Produktbereich für Verpackung und Weiterverarbeitung innerhalb von Adhesive Technologies. |
| Klebebänder, Etiketten und Grafikfolien | Klebebänder | Selbstklebende Lösungen aus dem Bereich Verpackung und Weiterverarbeitung. |
| Bonderite Oberflächentechnologien | Klebstoffe | Marke für die Oberflächenbehandlung als Vorbereitung industrieller Verklebungen. |
Häufige Fragen
Welcher Bereich verantwortet das Klebstoffgeschäft?
Das Industrieklebstoffgeschäft liegt im Unternehmensbereich Adhesive Technologies. Dieser weist für 2025 einen Umsatz von 10.667 Millionen Euro aus, was 52 Prozent des Konzernumsatzes entspricht. Verpackung bildet dort ein eigenes Branchenprogramm.
Welche Produkte gibt es für Verpackungen?
Für Verpackung und Verarbeitung bietet Henkel Schmelzklebstoffe, wasserbasierte Systeme und Klebstoffe für flexible Verpackungen, Metallverpackungen und Papierlösungen sowie Klebebänder, Etiketten und selbstklebende Grafikfolien. Zusammengefasst sind sie im Bereich Verpackung und Verarbeitung.
Welche Marken gehören dazu?
Im Industriegeschäft führt der Konzern unter anderem Technomelt für Schmelzklebstoffe, Aquence für wasserbasierte Systeme, Loctite für Kleb- und Dichtstoffe und Bonderite für Oberflächentechnologien. Technomelt ist seit 1965 im Markt.
Wo sitzt das Unternehmen?
Konzernzentrale und Forschung befinden sich in Düsseldorf. Über 80 Prozent der Belegschaft arbeitet außerhalb Deutschlands.
Seit wann stellt Henkel Klebstoffe her?
Die eigene Leimherstellung begann 1922 für den Packungsverschluss von Persil. 1965 kam Technomelt hinzu, 1991 wurde Teroson übernommen, 1997 folgte Loctite vollständig. Der Konzern selbst besteht seit 1876.