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Planatol GmbH

Auf einen Blick

Rechtsform
GmbH
Gründung
1932, Umfirmierung zu Planatol 2017
Standorte
Rohrdorf (Sitz), Werk Herford, Vertrieb in Frankreich und Italien
Unternehmensgruppe
Tochterunternehmen der Bluecap AG
Zertifizierungen
zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO)
Mitgliedschaften
Industrieverband Klebstoffe (IVK)
Gebinde
von der Dose bis zum Container
Branchen
Industriegüter, Non-Food und Haushalt

Die Planatol GmbH entwickelt und produziert Klebstoffe für die Papier- und Verpackungsverarbeitung, für die grafische Industrie sowie für die Holz- und Möbelindustrie. Verarbeiter erhalten dabei nicht nur die Rezeptur, sondern auf Wunsch auch die Technik zum Auftragen.

Dispersionsklebstoffe kommen bei Falzklebung, Buchbindung, Folienkaschierung und Papiersackherstellung zum Einsatz. Hotmelts auf EVA- und Metallocenbasis bedienen Faltschachteln, Wellpappe und die End-of-Line-Verpackung, reaktive PUR-Schmelzklebstoffe haben sich vor allem in der Buchbindung etabliert. Mit PLANAMELT führt das Unternehmen eine eigene Hotmelt-Technologie, die zwischen EVA-Hotmelt und PUR-Klebstoff angesiedelt ist. Haftklebstoffe arbeiten in End-of-Line-Lösungen und in der Papiersackherstellung bei hohen Laufgeschwindigkeiten. Ergänzend liefert Planatol Kaltleim- und Falzklebesysteme sowie modulare Auftragstechnik wie Combijet. Die Liefergebinde reichen von der Dose bis zum Container.

Der Hauptsitz in Rohrdorf in Oberbayern vereint Dispersionen, PUR-Klebstoffe und den eigenen Maschinenbau, das Werk Herford fertigt EVA-Schmelzklebstoffe in Granulat- und Pulverform. Vertriebsstandorte bestehen in Sucy en Brie in Frankreich und in Mailand. Planatol ist ein Tochterunternehmen der Bluecap AG, Mitglied im Industrieverband Klebstoffe, als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter registriert und trägt das Forschungssiegel des Stifterverbands.

Gegründet wurde das Unternehmen 1932 von Willy Hesselmann mit Kunstharz-Kaltleimen. 1951 folgte die erste Klebebindemaschine für fadenloses Buchbinden, 2005 der Start der PUR-Produktion, 2014 die Entwicklung von PLANAMELT und 2017 die Umfirmierung zu Planatol.

Produkte und Leistungen

Produkt Leistung Beschreibung
Dispersionsklebstoffe Klebstoffe Wässrige Klebstoffe für Falzklebung, Buchbindung, Folienkaschierung und Papiersackherstellung.
Hotmelts (EVA und Metallocene) Klebstoffe Schmelzklebstoffe für Faltschachteln, für Wellpappe und für die End-of-Line-Verpackung.
Polyurethan-Schmelzklebstoffe (PUR) Klebstoffe Reaktive Schmelzklebstoffe, vor allem in der Buchbindung etabliert.
PLANAMELT Klebstoffe Eigene Hotmelt-Technologie, angesiedelt zwischen EVA-Hotmelt und reaktivem PUR-Klebstoff.
Haftklebstoffe (PSA) Klebstoffe Selbstklebende Systeme für End-of-Line-Lösungen und Papiersackherstellung bei hohem Tempo.
Auftragssysteme für Klebstoffe Klebstoffe Kaltleim- und Falzklebesysteme sowie modulare Auftragstechnik wie Combijet.

Häufige Fragen

Welche Klebstoffe liefert Planatol für Verpackungen?

Für Papier und Verpackung stehen Dispersionsklebstoffe, EVA- und Metallocen-Hotmelts, reaktive PUR-Schmelzklebstoffe, die eigene PLANAMELT-Technologie sowie Haftklebstoffe für End-of-Line-Anwendungen zur Verfügung. Die Gebinde reichen von der Dose bis zum Container.

Gibt es auch die passende Auftragstechnik?

Ja, das Unternehmen fertigt eigene Auftragssysteme, darunter Kaltleim- und Falzklebesysteme sowie modulare Technik wie Combijet. Klebstoff und Auftragstechnik stammen damit aus einem Haus. Der Maschinenbau sitzt am Standort Rohrdorf.

Wo produziert Planatol?

In Rohrdorf in Oberbayern entstehen Dispersionen, PUR-Klebstoffe und der eigene Maschinenbau. Das Werk Herford fertigt EVA-Schmelzklebstoffe als Granulat und Pulver, Vertriebsbüros bestehen in Frankreich und Italien.

Zu welcher Gruppe gehört Planatol?

Das Unternehmen ist ein Tochterunternehmen der Bluecap AG. Es ist Mitglied im Industrieverband Klebstoffe, als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter registriert und trägt das Forschungssiegel des Stifterverbands. Die Umfirmierung zu Planatol erfolgte 2017.

Seit wann besteht das Unternehmen?

Willy Hesselmann gründete den Betrieb 1932 mit Kunstharz-Kaltleimen. 1951 folgte die erste Klebebindemaschine, 2014 die PLANAMELT-Technologie und 2017 die Umfirmierung zu Planatol. Die PUR-Produktion startete im Jahr 2005.

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