„Unsicherheiten bei Ausstellern und Besuchern“
Fakuma 2020 fällt aus

27.07.2020 Gemeinsam mit dem Ausstellerbeirat der Fakuma 2020 hat das Messeunternehmen Schall entschieden, die 27. Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung – auf das Jahr 2021 zu verschieben. Das nächste Branchenhighlight rund um die Kunststoffbe- und verarbeitung findet vom 12. bis 16. Oktober 2021 statt.

Die nächste Fakuma findet vom 12. bis 16. Oktober 2021 in Friedrichshafen statt.
© Foto: P. E. Schall GmbH & Co. KG
Die nächste Fakuma findet vom 12. bis 16. Oktober 2021 in Friedrichshafen statt.

Die diesjährige Fakuma wird ins nächste Jahr verschoben. Von der Warte des Messeveranstalters aus hätte die 27. Fakuma vom 13. bis 17. Oktober 2020 in Friedrichshafen stattfinden können. „Wir haben lange dafür gekämpft, die coronabedingt erforderlichen Rahmenbedingungen mit allen Beteiligten so anzupassen, dass die Fakuma 2020 hätte erfolgreich durchgeführt werden können“, sagt Bettina Schall, Geschäftsführerin der P. E. Schall GmbH & Co. KG. Dazu wurde ein Hygiene- und Sicherheitskonzept für eine sichere Durchführung der Messe entwickelt. „Wir hatten alle Voraussetzungen geschaffen. Doch gemeinsam mit dem Ausstellerbeirat haben wir nun entschieden, die Fakuma 2020 auf den Oktober 2021 zu verschieben.“

Fakuma erleidet gleiches Schicksal wie Motek

Die P. E. Schall GmbH & Co. KG, Frickenhausen, ist eigenen Angaben zufolge Deutschlands erfolgreichstes privates Messeunternehmen im Bereich technische Fachmessen. Vor wenigen Tagen hatte Schall gemeinsam mit dem Ausstellerbeirat der Motek/Bondexpo 2020 entschieden, die diesjährige 39. Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung in Stuttgart – ebenfalls auf das Jahr 2021 zu verschieben.

Diese Entscheidung in Bezug auf die Fakuma sei getragen von Vernunft und Verantwortungsbewusstsein, unterstreicht Bettina Schall: „Wir als Messeunternehmen sehen uns als Dienstleister unserer Aussteller und Fachbesucher. Die gegenwärtigen Unsicherheiten bei Ausstellern und Besuchern, etwa hinsichtlich der möglichen Reisen und Entsendung von Mitarbeitern, gebieten es jetzt, pragmatisch und zuversichtlich in das Jahr 2021 zu schauen.“ Auch die nunmehr fortgeschrittene Zeit spricht für eine Verschiebung. Kooperationspartner und Fachbesucher hatten lange auf konkrete Informationen gewartet, behördliche Vorgaben und Entscheidungsverzögerungen hatten allerdings zur Geduld gezwungen.

„Rücksicht auf die Belange der Aussteller und Fachbesucher“

Doch nun zählt der Blick nach vorn: „Aussteller und Fachbesucher gleichermaßen sollen 2021 an die Erfolge der vergangenen Fakuma-Fachmessen anknüpfen. Deshalb gehen wir jetzt alle gemeinsam in die solide und gründliche Planung für das nächste Jahr“, so Bettina Schall. Die gemeinsame Entscheidung von Ausstellerbeirat und Messeveranstalter zur Verschiebung der Fakuma 2020 unterstreiche die Sorgfalt, den Weitblick und die Rücksicht auf die Belange der Aussteller und Fachbesucher gleichermaßen. Das Engagement aller Beteiligten gelte nun der intensiven Vorbereitung des nächsten Messehighlights der Kunststoffbranche mit dem Ziel, sich fitzumachen für die Zukunft.


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