Auch Verpackungsevents betroffen
2020: Über die Hälfte aller Messen abgesagt oder verschoben

19.08.2020 Der AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft), Berlin, warnt vor den gesamtwirtschaftlichen Folgen.

Einige Messen mit Jahresturnus werden 2020 nicht stattfinden.
© Foto: imago images / Star-Media
Einige Messen mit Jahresturnus werden 2020 nicht stattfinden.

Der Verband der Deutschen Messewirtschaft erklärt zur aktuellen Lage – und nennt Zahlen:

„Für eine Vielzahl von Messen in der ersten Jahreshälfte 2020 haben die Veranstalter in Abstimmung mit der ausstellenden Wirtschaft Terminverschiebungen in den Herbst 2020 oder in das Jahr 2021 beschlossen. Einige Messen mit Jahresturnus werden in diesem Jahr nicht stattfinden, sondern erst wieder zum nächsten regulären Termin im Jahr 2021. Per Stand 31. Juli 2020 wurden 58 % aller für das Jahr 2020 geplanten Messen in Deutschland (insgesamt 368) abgesagt oder verschoben. 42 % haben bereits stattgefunden oder sind noch geplant.

Die Absage von Messen hat nicht nur für die direkt involvierten Akteure wie Aussteller, Besucher, Dienstleister und Veranstalter Einbußen zur Folge, sondern auch gravierende gesamtwirtschaftliche Folgen. Betroffen sind u.a. Hotellerie, Gastronomie, Transportgewerbe etc. Die gesamtwirtschaftlichen Folgen durch die Absage von Messen bewegen sich laut Berechnungen des Instituts der deutschen Messewirtschaft bei 18,5 Mrd. Euro; 150.000 Arbeitsplätze sind gefährdet und 3 Mrd. Euro weniger Steuern werden eingenommen (Stand 31. Juli 2020).“

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