Papierbasierte Verpackungskonzepte
Verschließen mittels Ultraschall

03.12.2020 Zusammen mit dem Verpackungsdienstleister Verdesoft hat Herrmann Ultraschall einen Becher und eine Tube entwickelt, die sich mittels Ultraschall verschließen lassen.

Eine mittels Ultraschall verschlossene Verpackung.
© Foto: Herrmann
Eine mittels Ultraschall verschlossene Verpackung.

Die Verpackungskonzepte besitzen den Angaben zufolge einen vergleichbaren Produktschutz wie herkömmliche Kunststoffverpackungen – und sparen dabei bis zu 75 % Kunststoff ein. 

Die Vorteile des Ultraschallsiegelns bieten sich bei papierbasierten Verpackungen an: Die kalten Werkzeuge beschädigten das Papier nicht und erwärmten nur die Siegelschicht. Die eingetragene Energiemenge lasse sich genau parametrieren. Dazu Robert Hueber, Geschäftsbereichsleiter Packaging bei Herrmann Ultraschall: „Die Ultraschalltechnologie kann auch mit engen Prozessgrenzen gute Siegelergebnisse liefern, vor allem was Dichtigkeit und Optik angeht.“

Herrmann Ultraschall, Karlsbad, veranstaltet regelmäßig Webinare zum Thema Nachhaltigkeit und neue Verpackungstrends, wie Monomaterialien und Papierverbunde – diese könnten auf Anfrage auch für einen Einzelkunden maßgeschneidert werden inklusive virtueller Laborversuche, wobei der Kunde vorab sein Material einschicken könne, heißt es.


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