Interroll
Materialfluss in Lego-Miniatur abgebildet

13.12.2019 Das hauseigene Logistik-Zentrum von Wenko in Baal bei Düsseldorf wurde 2017 durch den Systemintegrator Rema Tec GmbH gründlich modernisiert. Beim Ausbau wurde auf fast das gesamte Interroll-Lösungsportfolio zurückgegriffen. Zu Schulungszwecken und einer besseren Veranschaulichung der Gesamtlösung entstand nun für die Interroll Academy in Baal ein beeindruckendes Modell – komplett aus Lego-Steinen.

Teilen die Faszination für den Materialfluss v.l.n.r.: Frank Drewling (Geschäftsführer, Wenko Prodlog), Peter Dippel (Geschäftsführer Rema-Tec GmbH) und Klaus Blumenschein (Projektmanager im Auftrag von Interroll).
© Foto: Interroll
Teilen die Faszination für den Materialfluss v.l.n.r.: Frank Drewling (Geschäftsführer, Wenko Prodlog), Peter Dippel (Geschäftsführer Rema-Tec GmbH) und Klaus Blumenschein (Projektmanager im Auftrag von Interroll).
Die bunten Bausteine werden weltweit für ihre kreative Einsetzbarkeit geschätzt, doch das Modell in Baal bildet selbst für erfahrene Logistik-Profis einen echten Hingucker und perfekten Leistungsbeweis. Insgesamt 135.000 Lego-Steine wurden verbaut, allein die detaillierten Durchlaufregalebenen mit Interroll Carton Flow benötigten 40.000 Steine. Kein Wunder also, dass das Modell über 120 Kilo auf die Waage bringt.
 
Klaus Blumenschein, Projektleiter für Interroll, sowohl seinerzeit bei der Zulieferung der Materialflusslösungen für das „echte“ Wenko-Distributionszentrum als auch nun im Auftrag für die Herstellung des Modells, erklärt: „Wir haben hier den optimalen Massstab von 1:40 verwendet – so konnten wir die eingesetzten Lösungen von Interroll optimal mit Lego darstellen. In Miniatur wurden Palettenfliesslager und Carton Flow-Anwendungen, Bandförderstrecken, Sorter- Endstellen, Gurtkurven nachgebaut – so können wir mit dem Modell alle Materialflussprozesse veranschaulichen.“
 

Modular aufgebautes Original – modulare Replik

Das Lego-Modell nimmt einen Raum von 200 x 150 x 55 Zentimetern ein und bietet Beleuchtung in allen Kommissioniertunneln und oberhalb der Sorterlinien. Das Projekt nahm mehr als ein halbes Jahr in Anspruch, die Bauzeit selbst betrug sieben Wochen. Für das Vorhaben wurde Pascal Lenhard von Brickmonster (Berlin) engagiert, der bereits mit Objekten wie dem Berliner Flughafen, dem Riesenrad im Wiener Prater und ähnlich ambitionierten Lego-Modelle reüssieren konnte.
 © Foto: Interroll

Der Auftraggeber, die Interroll Academy, und alle am „echten Projekt“ Beteiligten sind vom Ergebnis begeistert. Das Modell wurde exakt an das reale WENKO Projekt angeglichen, hat aber den Lego-typischen Charakter beibehalten. Wer sich den Nachbau gründlich anschaut, wird deshalb neben achtungsgebietender Sorgfalt bis ins Kleinste auch überraschende und unterhaltende Details entdecken, wie etwa einen Lego-Piraten oder die Queen.
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