Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1968
- Geschäftsführung
- Stanislaus Härtling, Nicolle Kaus
- Handelsregister
- Amtsgericht Bonn, HRB 13723
- Standort
- Bornheim, Nordrhein-Westfalen
- Struktur
- bis 2005 Teil der Schunk-Gruppe, seither eigenständig
- Produktgruppen
- Gurt-, Kurven- und Senkrechtförderer
- Branchen
- Verpackungstechnik, Lebensmittel, Pharma, Automobilindustrie
Förderbänder für den Materialfluss entwickelt und produziert die sfb Fördertechnik GmbH in Bornheim. Zum Programm gehören Gurtförderer, Kurvenförderer und Senkrechtförderer sowie Rollen-, Ketten- und Gliederkettenförderer.
Die Gurtförderer sind in mehreren Baureihen für unterschiedliche Lastbereiche erhältlich. Kurvenförderer, als Rollenkurven oder Kurvengurtförderer ausgeführt, übernehmen Richtungswechsel im Materialfluss, Senkrechtförderer überwinden Höhenunterschiede. In Verpackungslinien verbinden die Förderbänder die einzelnen Maschinen; an Übergängen kommen Gliederkettenförderer oder Hubumsetzer zum Einsatz. Weitere Branchenlösungen gibt es für die Lebensmittel-, die Pharma- und die Automobilindustrie.
Gegründet wurde das Unternehmen 1968, zunächst als Teil der Schunk-Gruppe. 2005 trennte es sich von der Gruppe und wird seither eigenständig geführt. In Entwicklung und Produktion von Förderlösungen bringt der Betrieb über 40 Jahre Erfahrung mit.
Neben dem Standardprogramm plant und fertigt das Unternehmen individuelle Förderanlagen. Zusammen mit dem Partner Videojet bietet es außerdem Drucksysteme zur Kennzeichnung auf Transportlinien an.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Gurtförderer | Fördertechnik | In mehreren Baureihen, darunter ITF/HP mit leicht zu reinigenden Seitenträgern, ITF/SL für schwere Stückgüter, ITF/MINI für Kleinstteile und ITF/P 25 in flacher, leichter Bauweise. |
| Kurvenförderer | Fördertechnik | Rollenkurven und Kurvengurtförderer für Richtungswechsel im Materialfluss; das Modell ITF/KG erlaubt Förderwinkel von 30 bis 180 Grad. |
| Senkrechtförderer | Fördertechnik | Vertikale Förderung, mit der sich Höhenunterschiede innerhalb einer Anlage überwinden lassen. |
| Förderbänder für die Verpackungstechnik | Fördertechnik | Branchenlösung für Verpackungslinien, bei der Förderbänder die einzelnen Maschinen miteinander verbinden. |
| Rollenbahnen und Kettenförderer | Fördertechnik | Rollenbahnen sowie Ketten- und Gliederkettenförderer aus dem Standardprogramm. |
| Dreh- und Speichertische | Fördertechnik | Tische zum Puffern und Drehen von Fördergut, mit passendem Zubehör. |
| Individuelle Förderanlagen | Fördertechnik | Planung, Konstruktion, Fertigung und Montage von Sondersystemen nach Kundenanforderung. |
| Drucksysteme für die Kennzeichnung | Kennzeichnung und Codierung | Kennzeichnungslösungen für Transportlinien zusammen mit dem Partner Videojet, etwa Etikettendrucksystem 9550, Großschriftdrucker 2350 und Thermal-Inkjet m600 touch. |
Häufige Fragen
Welche Fördererbauarten liefert sfb Fördertechnik?
Neben Gurt-, Kurven- und Senkrechtförderern gehören Rollen-, Ketten-, Gliederketten-, Zahnriemen-, Scharnierband-, Drahtgurt-, Winkel-, Bunker- und Mehrspurförderer sowie Eckumsetzer zum Programm. Die Gurtförderer gibt es in den Baureihen ITF/Mini, ITF/P25, ITF/P50, ITF/P100, ITF/NP, ITF/HP, ITF/S und ITF/SL.
Gibt es Förderbänder speziell für Verpackungslinien?
Ja, als Branchenlösung: Die Förderbänder sind auf hohe Taktzahlen beim Bestücken und Entladen von Verpackungsmaschinen ausgelegt, Pufferzonen werden eingeplant und die Bänder lassen sich leicht reinigen. Ausgelegt sind sie für Packgut wie Tabak, Arzneimittel oder Elektronik.
Welche Branchen spricht der Hersteller an?
Neben Verpackungstechnik, Lebensmittel-, Pharma- und Automobilindustrie zählen Maschinenbau, Sintermetall- und Kohlenstofftechnik, Glas und Keramik sowie die Tabakindustrie zu den Einsatzbereichen. Für die Kohlenstofftechnik sind staubresistente Förderer gefragt, für Glas und Keramik ein besonders ruhiger Lauf.
Wie ist das Unternehmen entstanden?
Entstanden ist es 1968 innerhalb der Schunk-Gruppe, die für Kohlenstoff- und Sintermetalltechnik bekannt ist. 2005 übernahm einer der heutigen Geschäftsführer den Betrieb und löste ihn aus der Gruppe. Zu den Abnehmern zählen Unternehmen aus der Automobil-, Tabak- und Pharmaindustrie.