Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1980
- Mitarbeiter
- rund 60
- Geschäftsführung
- Monika Mohr
- Handelsregister
- Amtsgericht Bruchsal, HRB 230534
- Standorte
- Forst (Baden-Württemberg), fünf Werke
- Lager- und Umschlagsfläche
- 12.000 m², davon 6.000 m² überdacht
- Zertifizierungen
- HPE-Norm, IPPC-Standard, BAM-Gefahrgutverpackung, FSC, PEFC
- Branchen
- Industriegüter, Pharma und Healthcare
Schwere und sperrige Güter für den weltweiten Versand zu verpacken, ist das Arbeitsfeld der Herbert Mohr GmbH aus Forst. An fünf Werken am Ort entstehen Holzkisten, Paletten und Sonderpackmittel, überwiegend für Automobilzulieferer, den Anlagenbau und weitere Industriekunden.
Das Kistenprogramm reicht von Stangen- und Rohrkisten bis zu BAM-geprüften Gefahrgutkisten, jeweils nach Kundenmaß. Bei den Paletten stehen Einweg- und Mehrwegausführungen, Europaletten und Schwergutpaletten mit Lagerschale zur Wahl. Produktspezifische Transportgestelle nehmen etwa Motoren, Fenster oder Gläser auf.
Vor der Fertigung nimmt das Unternehmen Aufmaß vor Ort, erstellt Zeichnungen und baut Muster. Für den außereuropäischen Versand werden die Anforderungen des IPPC-Standards eingehalten, ergänzend übernimmt der Betrieb den Containerstau, also das Beladen und Anordnen der Ladung im Container. Die Bauweisen folgen der HPE-Norm, für das eingesetzte Holz liegen FSC- und PEFC-Zertifikate vor.
1980 mit einem Mitarbeiter gestartet, wuchs der Betrieb bis 1992 auf 20 Beschäftigte und schaffte eine CNC-gesteuerte Palettennagelmaschine an; 1996 stieg Mohr ein. Werk 3 entstand 2008, die Werke 4 und 5 kamen 2017 hinzu. Heute arbeiten rund 60 Beschäftigte auf 12.000 Quadratmetern Lager- und Umschlagsfläche, davon 6.000 überdacht. Seit 2008 erhält das Unternehmen jährlich den Achieving Excellence Award, seit 2006 ist es anerkannter Ausbildungsbetrieb.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Kisten | Paletten und Holzverpackungen | Transport- und Sonderkisten nach Kundenmaß, darunter Stangen-, Rohr- und BAM-geprüfte Gefahrgutkisten. |
| Paletten | Paletten und Holzverpackungen | Einweg- und Mehrwegausführungen, Europaletten sowie Schwergutpaletten mit Lagerschale. |
| Sonderpackmittel | Paletten und Holzverpackungen | Produktspezifische Transportgestelle, etwa für Motoren, Fenster oder Gläser aus der Zulieferindustrie. |
| Exportverpackung | Paletten und Holzverpackungen | Verpackungen für den außereuropäischen Versand unter Einhaltung des IPPC-Standards. |
| Containerstau | Paletten und Holzverpackungen | Beladen und Anordnen der Ladung im Transportcontainer durch den Betrieb selbst. |
| Beratung und Entwicklung | Paletten und Holzverpackungen | Aufmaß beim Kunden, Zeichnungserstellung und Musterfertigung vor dem Serienanlauf. |
Häufige Fragen
Welche Kisten werden gefertigt?
Das Programm reicht von Stangen- und Rohrkisten bis zu BAM-geprüften Gefahrgutkisten, jeweils nach Kundenmaß. Die Bauweisen richten sich nach der HPE-Norm für Holzverpackungen. Gefertigt wird an fünf Werken in Forst.
Welche Palettentypen sind erhältlich?
Gefertigt werden Einweg- und Mehrwegpaletten, Europaletten sowie Schwergutpaletten mit Lagerschale. Für einzelne Produkte entstehen zusätzlich Transportgestelle, etwa für Motoren, Fenster oder Gläser. Die Fertigung erfolgt nach Kundenvorgabe.
Was gilt beim Export außerhalb Europas?
Für den außereuropäischen Versand fertigt das Unternehmen nach dem IPPC-Standard. Ergänzend übernimmt es den Containerstau, also das Beladen und Anordnen der Ladung im Transportcontainer. Vorhanden sind zudem FSC- und PEFC-Zertifikate.
Wie wird eine Sonderverpackung entwickelt?
Das Unternehmen nimmt Aufmaß beim Kunden vor Ort, erstellt Zeichnungen und fertigt Muster, bevor die Serie anläuft. Für das eingesetzte Holz liegen FSC- und PEFC-Zertifikate vor.
Wie groß ist der Betrieb?
Rund 60 Beschäftigte arbeiten an fünf Werken in Forst. Die Lager- und Umschlagsfläche umfasst 12.000 Quadratmeter, davon 6.000 überdacht; ausgebildet wird seit 2006. Der Standort wuchs 2017 um zwei Werke.