Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Geschäftsführung
- Heinrich Nenninger, Bernd Schmidt, Steffen Meinel
- Handelsregister
- Amtsgericht Jena, HRA 301739
- Standort
- Neuhaus am Rennweg, Thüringen
- Historie
- erste konzessionierte Glashütte 1597, Ampullenproduktion seit 1904
- Gesellschaftsform
- GmbH & Co. KG seit 2005, moderne Gesellschaft seit 1990
- Materialien
- Röhrenglas
- Lagerkapazität
- 2.500 Palettenstellplätze im Verschieberegallager (2022)
- Branchen
- Pharma und Healthcare
Primärpackmittel aus Röhrenglas für die Pharmaindustrie stellt die Thüringer Pharmaglas GmbH & Co. KG in Neuhaus am Rennweg her. Am Standort in Thüringen wird seit dem 16. Jahrhundert Glas gefertigt, die erste konzessionierte Glashütte entstand dort 1597.
Das Sortiment umfasst Injektionsflaschen für injizierbare Arzneimittel, Gewindeflaschen für verschraubbare Verschlüsse, Steckverschlussflaschen, Rollrandflaschen für Bördelverschlüsse, Flachbodengläser sowie Schnappdeckel- und Schnappringflaschen. Hinzu kommen versiegelte Ampullen zur Lagerung flüssiger Arzneimittel; deren Produktion begann am Standort 1904.
Die moderne Gesellschaft entstand 1990, die heutige Gesellschaftsform als GmbH & Co. KG besteht seit 2005. Zwischen 2020 und 2022 stieg die Kapazität im Flaschenbereich um rund 30 Prozent. 2022 erweiterte das Werk sein Verschieberegallager auf 2.500 Palettenstellplätze.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Injektionsflaschen | Glasverpackungen | Fläschchen aus Röhrenglas, die injizierbare Arzneimittel als Primärpackmittel aufnehmen. |
| Gewindeflaschen | Glasverpackungen | Glasbehälter mit Gewindehals, ausgelegt für verschraubbare Verschlusssysteme im Pharmabereich. |
| Steckverschlussflaschen | Glasverpackungen | Fläschchen für pharmazeutische Anwendungen, die über einen Steckverschluss verschlossen werden. |
| Rollrandflaschen | Glasverpackungen | Ausführung mit Rollrand, ausgelegt für den Verschluss per Bördelkappe. |
| Flachbodengläser | Glasverpackungen | Glasbehälter mit flachem Boden, die als Primärpackmittel für Arzneimittel dienen. |
| Ampullen | Glasverpackungen | Versiegelte Glasampullen für die Lagerung flüssiger Arzneimittel, am Standort seit 1904 gefertigt. |
Häufige Fragen
Aus welchem Werkstoff bestehen die Packmittel?
Alle Primärpackmittel entstehen aus Röhrenglas. Dazu zählen Injektionsflaschen, Gewindeflaschen, Steckverschlussflaschen, Rollrandflaschen, Flachbodengläser, Schnappdeckel- und Schnappringflaschen sowie Ampullen für flüssige Arzneimittel. Gefertigt wird in Neuhaus am Rennweg.
Wie hat sich die Kapazität zuletzt entwickelt?
Zwischen 2020 und 2022 stieg die Kapazität im Flaschenbereich um rund 30 Prozent. 2022 wurde außerdem das Verschieberegallager auf 2.500 Palettenstellplätze erweitert. Beide Schritte betreffen das Werk in Thüringen.
Wie lange wird am Standort Glas produziert?
Die Glasmachertradition in Neuhaus am Rennweg reicht bis ins 16. Jahrhundert, 1597 entstand die erste konzessionierte Glashütte. Ampullen werden dort seit 1904 gefertigt. Die heutige Gesellschaft besteht seit 1990.
Seit wann besteht die heutige Gesellschaft?
Die moderne Gesellschaft wurde 1990 nach der Wende gegründet, die heutige Rechtsform als GmbH & Co. KG besteht seit 2005. Zielbranche des Herstellers ist Pharma und Healthcare.