Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1995
- Zertifizierungen
- DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 22716, DIN EN ISO 13485, Öko-Verordnung (EU) 2018/848 (DE-ÖKO-006)
- Geschäftsführung
- Wolfgang Zelinka
- Handelsregister
- Amtsgericht Traunstein, HRB 9325
- Standorte
- Bernau am Chiemsee (Bayern)
- Branchen
- Kosmetik, Pharma und Healthcare
- Leistungen
- Lohnherstellung, Abfüllung, Etikettierung, Weiterverpackung
- CO2-Emissionen
- 9,2 Tonnen pro Jahr (2024)
Die ZSB Verpackung GmbH arbeitet als Lohnhersteller für empfindliche kosmetische und medizinische Produkte. Der Betrieb sitzt in Bernau am Chiemsee in Bayern.
Abgefüllt wird in Kunststoff-, Aluminium- und Laminat-Tuben, in drei- oder vierseitig gesiegelte Sachets, in Flaschen, Airless-Systeme, Parfumflakons und Nagellackfläschchen sowie in Glas- und Kunststoffdosen. Ergänzend übernimmt das Unternehmen Etikettierung, Cellophanierung, die Weiterverpackung in Faltschachteln und die Bündelung.
Die Produktion ist nach DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 22716 und DIN EN ISO 13485 zertifiziert; für die Abfüllung pflanzlicher Bioprodukte besteht eine Öko-Zertifizierung nach der Verordnung (EU) 2018/848 über die Kontrollstelle DE-ÖKO-006. Gearbeitet wird mit automatisierten, halbautomatischen und manuellen Kapazitäten. Den Strom liefern eigene Photovoltaikanlagen und zertifizierter Ökostrom; 2024 wurde zudem auf Wärmepumpentechnik umgestellt. Für 2024 sind CO2-Emissionen von 9,2 Tonnen ausgewiesen.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Lohnherstellung Kosmetik/Medizin | Kontraktverpackung und Co-Packing | Zertifizierte Lohnherstellung und Abfüllung empfindlicher kosmetischer und medizinischer Produkte. |
| Abfüllung in Tuben und Flaschen | Kontraktverpackung und Co-Packing | Befüllen von Kunststoff-, Aluminium- und Laminat-Tuben sowie von Flaschen und Airless-Systemen. |
| Sachet-Abfüllung | Kontraktverpackung und Co-Packing | Abfüllung in Sachets, die drei- oder vierseitig gesiegelt werden. |
| Etikettierung und Weiterverpackung | Kontraktverpackung und Co-Packing | Etikettierung, Cellophanierung, Weiterverpackung in Faltschachteln sowie Bündelung der Einheiten. |
| Vercrimpung | Kontraktverpackung und Co-Packing | Verarbeitung von Crimppumpen, vor allem auf Parfumflakons und als Teil von Airless-Spendern. |
| Abfüllung von Kapseln, Dragees und Puderperlen | Kontraktverpackung und Co-Packing | Stückgenaue Abfüllung dieser Produkte in Dosen und Flaschen. |
| Handkonfektionierung | Kontraktverpackung und Co-Packing | Manuelle Konfektionierung aufwendiger, individueller Verpackungen. |
Häufige Fragen
Welche Füllmengen und Formate sind bei Tuben und Sachets möglich?
Tuben werden von 0,5-ml-Probe- und Oneshot-Tuben bis zu 300-ml-Tuben befüllt, aus Kunststoff (PE, COEX), Laminat (ABL und PBL), Polyfoil oder Aluminium. Sachets fassen 0,5 bis 30 ml in Formaten von 30 × 30 mm bis 100 × 130 mm; die Folien aus Kunststoff- oder Papierfolienverbund mit Aluminiumsperrschicht werden mit bis zu acht Farben bedruckt.
Welche Bereiche decken die Zertifizierungen ab?
Die DIN EN ISO 9001:2015 gilt für Lohnabfüllung, Verpackung und Konfektionierung von Kosmetik- und Medizinprodukten sowie das Anmischen wässriger und alkoholischer Lösungen im Kundenauftrag. Die DIN EN ISO 13485 umfasst die Lohnherstellung flüssiger, halbfester und pastöser Medizinprodukte zur topischen Anwendung, die DIN EN ISO 22716 die Kosmetik-GMP. Die Abfüllbereiche entsprechen der Reinheitsklasse 8 nach ISO 14644-1.
Wie werden die Produkte gekennzeichnet und gebündelt?
Chargennummern und Haltbarkeitsdaten werden per Inkjet, Druck oder Heißfolienprägung aufgebracht. Etikettiert wird auch getrennt auf Vorder- und Rückseite runder und ovaler Behälter sowie ausgerichtet auf zylindrischen Behältern oder Verschlüssen. Mehrfachpackungen werden mit Transparentfolie banderoliert oder verschrumpft, weiterverpackt wird vor allem in Faltschachteln und Verkaufsdisplays.
Wie wird der Strombedarf gedeckt und die CO2-Bilanz erstellt?
Rund 60 Prozent des Strombedarfs stammen aus drei eigenen Photovoltaikanlagen mit Energiespeichern, der übrige Bedarf wird als zertifizierter Ökostrom bezogen. Die Emissionen des Standorts lässt das Unternehmen seit 2024 von einem unabhängigen Fachgutachter nach dem GHG Protocol bilanzieren.