Konferenz
Erste Save Food-Konferenz zur Ipack-Ima 2018

14.06.2018 Im Rahmen der Ipack-Ima (29. Mai bis 01. Juni), eine Fachmesse für Verpackung und Prozesstechnik, fand am 30. Mai 2018 erstmals eine Save Food-Konferenz statt.

Nach dem großen Save Food-Kongress der gleichnamigen Initiative der Welternährungsorganisation (FAO), dem UN Umweltprogramm (UN Environment) und der Messe Düsseldorf, stand nun Ende Mai in Mailand das nächste Event auf dem Programm.
© Foto: Andrea Pisapia / Spazio Orti 14
Nach dem großen Save Food-Kongress der gleichnamigen Initiative der Welternährungsorganisation (FAO), dem UN Umweltprogramm (UN Environment) und der Messe Düsseldorf, stand nun Ende Mai in Mailand das nächste Event auf dem Programm.

Die Referenten aus großen Konzernen wie auch kleinen Unternehmen, Verbänden und NGOs widmeten sich dem Thema internationale Nahrungsmittelverschwendung und -verluste dabei aus verschiedenen Blickwinkeln.

Nächstes Event

Nach dem großen Save Food-Kongress der gleichnamigen Initiative der Welternährungsorganisation (FAO), dem UN Umweltprogramm (UN Environment) und der Messe Düsseldorf, stand nun Ende Mai in Mailand das nächste Event auf dem Programm.

„Die Ipack-Ima bietet als Hotspot der Branche rund um Nahrungsmittelverarbeitung und -verpackung einen idealen Rahmen für den Austausch und die lösungsorientierte Auseinandersetzung der Experten im Rahmen einer Save Food- Konferenz“, kommentiert Bernd Jablonowski, für Save Food- verantwortlicher Global Portfolio Director Processing und Packaging der Messe Düsseldorf.

Die zweite Session widmet sich der Praxis, unter anderem mit Unternehmern, die Ideen rund um das Thema Nahrungsmittelverluste und -verschwendung umgesetzt haben. © Foto: Andrea Pisapia / Spazio Orti 14
Die zweite Session widmet sich der Praxis, unter anderem mit Unternehmern, die Ideen rund um das Thema Nahrungsmittelverluste und -verschwendung umgesetzt haben.

Viele Redner

Nach der Eröffnung der Konferenz durch Enrico Aureli, Präsident des italienischen Maschinenbauverbandes UCIMA, und Bernd Jablonowski, begann die erste Session mit dem Vortrag von Alberto Vacchi, Präsident der Ima Group. Das im Rahmen der Save Food Initiative engagierte Unternehmen hat unter anderem Studien der FAO in Afrika mitfinanziert. Ihm folgte Stefan Glimm, Senior Executive Advisor von Flexible Packaging Europe, einem engagierten Save Food Mitglied der ersten Stunde. Er beleuchtete die Rolle von Verpackungen als Mittel zur Reduktion von Nahrungsmittelverlusten und -verschwendung. Sonja Mattfeld, Partner & Regional Director East Africa berichtete anschließend von dem Save Food-Mangoprojekt, was als Blaupause für ähnliche Business Cases in anderen Regionen der Welt dienen könnte. FAO Agro-Industry Officer Robert van Otterdijk, seit Beginn der Initiative bei der Welternährungsorganisation mit dem Thema befasst, konzentrierte sich auf die Rolle des privaten Sektors mit Blick auf die Reduktion von Nahrungsmittelverschwendung und -Verlusten auf nationalem Niveau.

Praxisanschauung

Die zweite Session widmet sich der Praxis, unter anderem mit Unternehmern, die clevere Ideen rund um das Thema Nahrungsmittelverluste und -verschwendung umgesetzt haben. Sie startete mit einer Präsentation von Parag Gupta, Joint Secretary des indischen Ministeriums für Nahrungsmittelverarbeitung. Im anschließenden Vortrag von Fabio Moioli, Head of Consulting and Service bei Microsoft, stand die Rolle von Technologie, speziell lernende Maschinen, Cloud-Computing, Drohnen und Netzwerke und ihr möglicher Beitrag zur Problemlösung im Fokus.

Die Konferenz schloss mit der Präsentation von Rahel Moges, Gründerin von Ethiogreen, einem äthiopischen Unternehmen aus der Nahrungsmittelbranche, die von ihren Praxiserfahrungen berichtete.

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