ISM und ProSweets Cologne
„Nur eingeschränkter Besucherfluss zu erwarten“

13.11.2020 Die Spitzenverbände der deutschen Industrie stehen neuesten Angaben zufolge hinter der ISM und der ProSweets Cologne.

Beide Messen sollen 2021 als Re-Start Edition veranstaltet werden.
© Foto: Koelnmesse GmbH
Beide Messen sollen 2021 als Re-Start Edition veranstaltet werden.

Beide Fachmessen haben als Business-Treff, Trend- oder Innovationsplattform gerade in diesen herausfordernden Zeiten eine zentrale Bedeutung für die Süßwaren- und Snackbranche, heißt es dazu aktuell. Vor dem Hintergrund der anstehenden Messen behalte die Koelnmesse die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie im europäischen und deutschen Umfeld weiterhin aufmerksam im Blick und tausche sich eng mit den Partnern der Branche aus. So habe der Arbeitskreis Internationale Süßwarenmesse (AISM) der ISM am 5. November 2020 ausdrücklich betont, wie wichtig es sei, die Messe auch 2021 stattfinden zu lassen – wenn auch in reduziertem Umfang und mit fokussiertem Ausstellerteil.

Die Organisatoren der ISM und ProSweets Cologne, der internationalen Zuliefermesse für die Süßwaren- und Snackindustrie vom 31.01. bis 3.02.2021, sowie der AISM sprechen sich daher weiterhin für eine Ausgabe vor Ort in Köln aus: Beide Messen sollen als Re-Start Edition veranstaltet werden und ihre einzigartigen Synergien noch stärker bündeln. Die ProSweets Cologne wird demzufolge weiterhin als eigenständige Messe ausgerichtet und 2021 eine Halle gemeinsam mit ISM-Ausstellern belegen. Damit bewähren sich die Stärken der Plattform auch in der aktuellen Lage einmal mehr und ProSweets Cologne-Aussteller stehen in einer Hallengemeinschaft mit ihren Kunden der ISM. Beide Fachmessen werden, wie bereits kommuniziert, in hybrider Form organisiert und durch die digitale Plattform Matchmaking 365+ sinnvoll ergänzt.

„ProSweets verzeichnet einen stärkeren Rückgang an Ausstellern“

„Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen mit dem Ziel, unseren Ausstellern wie Besucher der ISM und der ProSweets Cologne einen sicheren und möglichst effizienten Messebesuch zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen und den damit einhergehenden Reiserestriktionen wissen wir schon jetzt, dass die Messen nicht in ihrer ursprünglichen Größe stattfinden werden. Der Anmeldestand der ISM ist dennoch weiterhin vielversprechend und spiegelt das Interesse eines großen Teils der Aussteller, auch 2021 an der Messe festzuhalten. Die ProSweets Cologne verzeichnet zwar einen stärkeren Rückgang an Ausstellern, bietet aber durch die Synergien mit der ISM weiterhin Potenzial für Aussteller und Besucher. Daher haben wir uns gemeinsam mit dem Fachbeirat entschlossen, das Angebotsspektrum beider Messen für das kommende Jahr in den Hallen der ISM zu bündeln und beide Messen als Re-Start Edition mit veränderter Hallenstruktur zu veranstalten. Dies ermöglicht uns, zum einen die Synergien beider Messen noch stärker zu nutzen, und zum anderen die Themen der Branche für unsere Besucher konzentrierter und fokussierter zu präsentieren,“ erklärt Oliver Frese, Geschäftsführer und Chief Operating Officer der Koelnmesse.

Auch der Arbeitskreis Internationale Süßwarenmesse (AISM) befürwortet als ideeller Träger dieses Vorgehen: „Die Branche steht voll und ganz hinter der ISM und der ProSweets Cologne als der international wichtigste Marktplatz der Süßwaren- und Snackindustrie. Sicherlich können wir in diesen Zeiten nur ein sehr konzentriertes Angebot beider Messen und einen eingeschränkten Besucherfluss erwarten. Dennoch glauben wir fest daran, dass wir mit der ISM und ProSweets Cologne 2021 eine Aufbruchsstimmung erzeugen können und ein positives Zeichen in die Branche geben werden, dass Messen unter diesen Voraussetzungen möglich sind. Hierzu trägt auch das umfassende Hygiene- und Schutzkonzept der Koelnmesse - #B-SAFE4business – bei, das in dieser umfassenden Form einzigartig ist. Zudem erleichtern die Corona-konformen Komplettstandpakete der Koelnmesse den Ausstellern die Vorbereitung und reduzieren das finanzielle Risiko“, erklärt Bastian Fassin, Vorsitzender des AISM.


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