Heidelberg im Innovationsranking 2019
Unter den Top 25 Unternehmen

05.12.2019 Das Innovationsranking 2019, eine Studie im Auftrag des Handelsblatts, bescheinigt der Druckindustrie eine hohe Innovationskraft, besonders vor dem Hintergrund der laufenden digitalen Transformation der Branche. So belegt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen in Deutschland Platz 23 (weltweit 325) mit deutlichem Vorsprung vor dem Wettbewerb.

Das Innovationsranking 2019 im Auftrag des Handelsblatts unterstreicht die nach wie vor hohe Innovationskraft der Druckbranche. Heidelberg unter den Top 25.
© Foto: Heidelberger Druckmaschinen
Das Innovationsranking 2019 im Auftrag des Handelsblatts unterstreicht die nach wie vor hohe Innovationskraft der Druckbranche. Heidelberg unter den Top 25.
Besonders aussagekräftig sind die der Studie zugrundeliegenden Bemessungskriterien. So bestimmt die Anzahl relevanter Patente, die ein Unternehmen über einen längeren Zeitraum anmeldet, über die Rangfolge im Ranking. Über die Relevanz und den Wert eines Patents wiederum entscheidet dessen Beitrag zur Digitalisierung bzw. dessen digitale Durchdringung, insbesondere an der Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Technologien. Auf dieser Grundlage hat das Schweizer Beratungsunternehmen Econ Sight für das Handelsblatt eine Rangliste jener 100 Unternehmen erstellt, die an dieser Schnittstelle führend sind und die laut Handelsblatt gute Aussichten haben, um im innovationsgetriebenen Wettbewerb der kommenden Jahre an der Spitze zu sein.

„Die ökonomisch bedeutendsten Durchbrüche sehen wir im Moment dort, wo Unternehmen besonders gut digitale Innovationen mit etablierten Technologien zusammenbringen“, zitiert das Handelsblatt Kai Gramke, den Geschäftsführer von Econ Sight.

„Das Innovationsranking 2019 unterstreicht unsere Technologieführerschaft im Rahmen der Digitalisierung der Druckindustrie. Zudem wird deutlich, dass wir mit der digitalen Transformation von Heidelberg insgesamt auf dem richtigen Weg sind“, sagt Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender bei Heidelberg.

Analoge und digitale Technologien zusammenführen

Grundregel einer erfolgreichen Innovation ist laut Handelsblatt die Fähigkeit, ein echtes Kundenbedürfnis zu erkennen und ein dazu passendes Produkt zu entwickeln, das in der Folge auch wirtschaftlich erfolgreich ist. Dies entspricht dem Innovationsmanagement bei Heidelberg, dessen Schwerpunkt die Digitalisierung aller wertschöpfenden Prozesse einer Druckerei mit dem Ziel bildet, die Profitabilität auf Kundenseite und damit auch für das eigene Unternehmen zu erhöhen.

Ein anschauliches Beispiel liefert Heidelberg mit der Entwicklung des Smart Print Shops und damit verbunden des autonomen Druckens, bei dem der Bediener nur noch dann in den Prozess eingreift, wenn tatsächlich ein Problem auftritt. Eines der zentralen Patente, die auf diese Entwicklung einzahlen, hält Heidelberg für die Optimierung des automatisierten Auftragswechsels an Offsetdruckmaschinen. Es kommt im Rahmen des Assistenzsystems „Intellistart“ zum Einsatz. Dieses Softwaremodul optimiert auf Grundlage der Auftragsparameter automatisch den Auftragswechsel, führt Prozesse automatisch und zeitoptimiert aus und navigiert den Bediener. Die Funktion ist damit eine wesentliche Voraussetzung für autonomes Drucken und zeigt, wie Heidelberg mit Innovationen die Digitalisierung der Prozesse in der Branche vorantreibt.

Heidelberg bei Patentanmeldungen

Heidelberg meldet jedes Jahr rund 80 sogenannte Prioritätspatente (Erstanmeldungen eines Gegenstands) an. Mit nachgelagerten Anmeldungen sind es rund 220. Davon entfallen rund 60 Prozent auf den Bereich digitale Technologien. Insgesamt verfügt Heidelberg damit über rund 3.400 Bestandspatente.

„Das Innovationsranking 2019 zeigt auch ganz deutlich: Die Druckindustrie ist alles anders als ‚Old-Economy‘. Vielmehr verfügt sie über eine Vielzahl kreativer Köpfe, denen es gelingt, aus Ideen Innovationen zu machen, die das Potenzial besitzen, die Zukunftsfähigkeit in der digitalen Welt zu sichern“, so Hundsdörfer weiter.
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