Passende Eigenschaften

19.02.2014

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Der Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) hat auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin gemeinsam mit der Ernährungsindustrie über den Beitrag zeitgemäßer Verpackungsmaterialien für die erfolgreiche Vermarktung von Lebensmitteln informiert. „Wellpappenverpackungen sorgen dafür, dass der Verbraucher ein großes Angebot an Lebensmitteln vorfindet, die sicher, qualitativ hochwertig und hygienisch in die Regale des Handels gelangen“, sagte Dr. Oliver Wolfrum bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des „Dialogs Lebensmittel“. Unter diesem Motto suchte die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gemeinsam mit dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) auch in diesem Jahr auf der weltgrößten Agrarmesse mit Verbrauchern und Politikern das Gespräch.

In der Diskussion mit Wolfrum unterstrich Dr. Sieglinde Stähle von der wissenschaftlichen Leitung des BLL den Beitrag der Wellpappe in der Handelslogistik: „Die Transportverpackung leistet das Wesentliche in der Lieferkette. Sie sichert die hohe Qualität der Lebensmittel, die vom Produzenten mit großem Aufwand erreicht wird, bis sie der Verbraucher in die Hand nimmt.“ Stähle betonte, wie wichtig die ökologischen Eigenschaften von Verpackungsmaterialien sind. „Verbraucher hinterfragen die Umweltauswirkungen von Verpackungen. Sind sie recyclingfähig? Werden sie nachhaltig produziert, aus nachwachsenden Rohstoffen? Da diese Fragen für Verbraucher eine immer größere Rolle spielen, sind sie natürlich auch für die Lebensmittelindustrie wichtig.“ Bezüglich der Umweltverträglichkeit von Wellpappe ist sich Stähle sicher: „Weil sie aus Papier hergestellt wird und zu 80 Prozent aus Recyclingmaterial besteht, ist sie das beste Beispiel für eine ökologische Verpackung.“

Wolfrum stellte die Bedeutung von Transportverpackungen aus Wellpappe für die Ernährungsindustrie heraus: „Etwa 35 Prozent unserer Verpackungen gehen in den Lebensmittelbereich. Das heißt, jeder dritte Quadratmeter Wellpappe wird für den Transport von Milch, Joghurt, Schokolade, Obst und Gemüse eingesetzt.“ Auf die Frage nach alternativen Verpackungsmaterialien antwortete Stähle: „Es gibt Kunststoffverpackungen, die aber wesentlich aufwändiger und teurer sind und hinsichtlich der Nachhaltigkeit einige Fragen offen lassen. Ich denke, in vielen Bereichen gibt es daher keine Alternative zur Wellpappe.“

BVE und BLL informierten die Messebesucher auf ihrem Gemeinschaftsstand mit Podiumsdiskussionen, einer reich bebilderten „Allee des Wissens“ und einem interaktiven „Tischlein deck‘ Dich“ über die moderne industrielle Lebensmittelproduktion. Der IGW-Auftritt ist Teil einer Transparenzoffensive der Ernährungsindustrie. „Nur die industrielle Lebensmittelproduktion kann dem Anspruch der Verbraucher nach qualitativ gleichbleibenden, sicheren, innovativen, aber auch preiswerten Produkten sowie jederzeitiger Verfügbarkeit gerecht werden“ sagt der BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff. „Wir wollen dem Verbraucher zeigen, dass er auf sein Qualitätsurteil und die Hersteller hinter seinen Lebensmitteln vertrauen kann“. Verpackungen aus Wellpappe leisten dazu einen wesentlichen Beitrag, wie die Wellpappenindustrie auf der IGW deutlich machte.


www.wellpappen-industrie.de
www.wellpappe-wissen.de

BU: Beim „Dialog Lebensmittel“ auf der Internationalen Grünen Woche 2014 diskutieren Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbandes der Wellpappen-Industrie (links) und Dr. Sieglinde Stähle, wissenschaftliche Leitung beim Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), unter der Moderation von Werner Prill (Mitte).

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