Coca-Cola Deutschland zur Sortimentsumstellung

23.03.2015

© Foto: Coca-Cola GmbH
Fast alle Medien berichteten über den möglichen Kollaps des Mehrwegsystems in Deutschland, nachdem Coca-Cola im November angekündigt hat, zwei der insgesamt acht Mehrwegflaschen aus dem Sortiment zu nehmen. Auch der PackReport berichtete in der gerade erschienen Ausgabe PR3 über den Sachverhalt. Exklusiv für Verpackungswirtschaft.de und PackReport hat uns Coca-Cola nun die Hintergründe mitgeteilt, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

"Coca-Cola hatte im November 2014 angekündigt, zwei der insgesamt acht Mehrwegflaschen aus dem Sortiment zu nehmen. Es handelt sich um die 1,5 l und die 0,5 l PET-Mehrwegflasche, die schrittweise ab Sommer 2015 durch andere Mehrwegflaschen bzw. durch Einwegpfandverpackungen ersetzt werden. Coca-Cola hat einen Mehrweganteil von rund 57 Prozent. Das ist doppelt so hoch wie der Branchendurchschnitt bei alkoholfreien Erfrischungsgetränken. Coca-Cola setzt weiterhin auf die 1,0 l PET-Mehrwegflasche als eine der Hauptverpackungen sowie bepfandete Glasmehrwegflaschen verschiedener Größen.

Seit Jahren ist ein Trend zu beobachten: Konsumenten kaufen immer mehr recycelfähige Einwegverpackungen. Zudem ist die Nachfrage für die 1,5 Liter-Mehrweg-PET-Flaschen in den letzten Jahren stark rückläufig. Die 0,5 Liter-Mehrweg-PET-Flaschen werden viel unterwegs getrunken und oft an einem anderen Ort zurückgegeben als verkauft. Das führt zu vielen Fahrten mit leeren Kisten. Außerdem werden die 0,5 Liter-Mehrweg-Flaschen nicht so oft wiederbefüllt wie andere Mehrwegflaschen, im Durchschnitt weniger als zehnmal. Der Grund: 15 Prozent der 0,5 l PET-Flaschen kommen nach Verkauf nicht wieder in den Mehrwegumlauf zurück. Das ist deutlich mehr als bei anderen Flaschen."



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BU: Coca-Cola-Flaschen auf dem Laufband.

Foto: Coca-Cola GmbH
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