100 Jahre Klingele
Klingele spendet über 50.000 Euro für den guten Zweck

15.12.2020 Rund 50.000 Euro spendet die Klingele Paper & Packaging Group mit Sitz in Remshalden bei Stuttgart in ihrem Jubiläumsjahr 2020 mit der Spendenaktion „100 Jahre Füreinander“. Das Geld geht an Personen und Projekte in Deutschland, den Niederlanden, dem spanischen Festland sowie den Kanaren.

© Foto: Klingele

100 Projekte sollten im 100. Jubiläumsjahr unterstützt werden, wie Klingele mitteilte. Tatsächlich wurden daraus über 110 Projekte mit Spenden zwischen jeweils 150 Euro und 500 Euro. Mitarbeiter des Verpackungsherstellers hatten Vorschläge für Spendenprojekte aus ihrem privaten Umfeld, ihrem Vereinsleben oder gemeinnützigen Organisationen eingereicht. Jugendhilfe, Soziales, Gesundheit, Tierschutz, Bildung, Sport – eine Zusage erhielten Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Ein alleinerziehender Elternteil, der sich eine dringend benötigte Anschaffung nicht leisten kann; ein Verein, der aufgrund der Corona-Krise Unterstützung benötigt; eine Tierhilfsaktion oder Trikots und Bälle für eine Kinderfußballmannschaft, all das an den verschiedensten Standorten von Ostfriesland bis Teneriffa.

Die Klingele Paper & Packaging Group ermöglichte damit ihren Mitarbeitenden, in ihrem Umfeld Gutes zu tun. Schirmherrin der Spendenaktion ist Fiona Klingele, die Schwester des geschäftsführenden Gesellschafters Dr. Jan Klingele. Sie freut sich über die Ideenvielfalt und das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Geschäftsführung: „Mit der Unterstützung unserer Mitarbeiter konnten wir vielleicht nicht die Welt bewegen, aber doch vielen Menschen helfen. Dafür unseren herzlichsten Dank!“

Klingele spendet unter anderem an Hospizgruppe und für Desinfektionsmittel gegen Corona-Viren

Ludger Beische aus dem Wellpappenwerk in Werne hatte beispielsweise die ambulante Hospizgruppe in Werne ans Herz gelegt: Die Ehrenamtlichen schenken Familien mit Schwersterkrankten und Sterbenden Zeit, entlasten sie und stehen auch in der Trauer für Gespräche zur Verfügung. Finanzbedarf für die Hospizgruppe entsteht durch den Unterhalt der Geschäftsräume sowie für Fahrtkostenerstattungen und Öffentlichkeitsarbeit, vor allem aber auch für die Fortbildungen der Ehrenamtlichen. „Aus- und Fortbildungen für die Ehrenamtlichen sind wichtig, gute Dozenten von außerhalb aber leider teuer“, erläutert Annette Alfermann, Koordinatorin der Hospizgruppe. „Wichtig sind uns außerdem gerade jetzt kleine Aufmerksamkeiten an die Ehrenamtlichen, die trotz Corona ihre Arbeit gut machen. Die Spende sehen wir deshalb auch als Anerkennung der Arbeit unseres Teams, und freuen uns sehr darüber.“

Einen aktuellen Anlass – nämlich den Schutz vor Corona-Viren – hatte das Projekt, das Karina Crespo Suarez von der spanischen Klingele-Tochter Ondunova einreichte. Sie lebt in der Stadt Sitges in Katalonien. „Am 14. September hat bei uns wieder der Unterricht begonnen, und um den Hygieneanforderungen zu entsprechen, müssen die Schulen mit ausreichend Desinfektionsmitteln ausgestattet sein. Dafür standen in unserer Gemeinde aber nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung“, erläutert Crespo Suarez. „Mit der Klingele-Spende von insgesamt 250 Euro werden nun vier Schulen und zwei Institute mit Desinfektions-Gels sowie entsprechend vielen Nachfüll-Packungen ausgestattet. Ich freue mich sehr, dass mein Arbeitgeber auf diese Weise den sicheren Schulbetrieb in meinem Heimatort unterstützt.“

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