O-I
Neue Betriebsstätte in Holzminden geplant

12.09.2019 O-I plant den Bau einer neuen Betriebsstätte in seinem Werk in Holzminden. Das Unternehmen kündigte im letzten Monat erstmals Pläne für eine neue Wanne an, die auf hochmoderner, innovativer Technologie basiert. Der Glasofen, der auf der Magma-Technologie des Unternehmens aufbaut, ist mit einer neuen Produktionslinie gekoppelt. O-I plant den ersten Einsatz dieses Konzept in Europa im Rahmen einer neuen Betriebsstätte an seinem Standort in Niedersachsen.

Ausschnitt der Magma Produktion auf der Pilotlinie in Streator, Illinois
© Foto: O-I
Ausschnitt der Magma Produktion auf der Pilotlinie in Streator, Illinois
Die Magma-Technologie wurde im November 2018 erstmals vorgestellt; seitdem wird sie an einer Pilotlinie im US-Werk des Unternehmens in Streator, Illinois, erfolgreich eingesetzt und getestet. Mit der neuen Anlage in Holzminden soll die Produktion in deutlich grösserem Umfang getestet werden. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, weitere wichtige Erkenntnisse auf dem Weg zur Serienproduktion zu gewinnen.

Die Magma-Technologie von O-I ermöglicht eine flexible Glasproduktion, die schnell und mit reduzierter Kapitalintensität ausgebaut werden kann. „Die Magma-Technologie ermöglicht es uns, eine neue Art der Glasherstellung zu definieren und damit unseren Kunden noch bessere Dienstleistungen und Produkte anbieten zu können, sowie der Produktion mehr Optionen und Flexibilität zu verleihen“, sagte Vitaliano Torno, Präsident von O-I Europe.

Glas als nachhaltige Verpackungslösung

Mit dieser Investition in Holzminden schafft O-I neue Arbeitsplätze für Menschen, die nachhaltige Produkte herstellen möchten und damit einen Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Gesellschaft leisten. Glas ist bekanntlich eine der nachhaltigsten Verpackungslösungen, da das Naturprodukt endlos und vollständig recycelbar und in vielen Fällen wiederverwendbar ist.

Reiner Zinnecker, Produktionsleiter aller deutschen O-I Werke, fügt an: „Wir freuen uns, dass diese zukunftsträchtige, innovative Technologie an den Standort Holzminden kommen soll. Die geplante neue Betriebsstätte kann dabei von der Erfahrung und dem hohen technischen Niveau profitieren, das in unserem Werk vor Ort bereits besteht. Damit kann Holzminden auch weiterhin an der Spitze der Innovation in der Glasindustrie stehen. Unser Team von hochqualifizierten Mitarbeitern freut sich darauf, eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Glasherstellung zu spielen.“
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