Unfall bei Thimm Verpackung
Mitarbeiter in Rotationsstanze eingeklemmt

24.09.2020 Wie das Unternehmen mitteilt, ereignete sich der Unfall beim Kontrollieren des Rüstvorgangs.

Die Thimm-Gruppe verzeichnete jüngst einen Jahresumsatz von 623 Millionen Euro.
© Foto: Thimm Group
Die Thimm-Gruppe verzeichnete jüngst einen Jahresumsatz von 623 Millionen Euro.

Auf Anfrage von verpackungswirtschaft.de äußert sich Michael Weber, Leiter Corporate Strategie & Marketing:

„Bei einem Arbeitsunfall wurde ein Mitarbeiter am 18. September im Werk Eberswalde in einer Rotationsstanze eingeklemmt. Der Unfallhergang ereignete sich beim Kontrollieren des Rüstvorgangs. Ursache war ein technischer Defekt. Durch das schnelle Eingreifen der Kollegen konnte der Produktionsmitarbeiter befreit werden. Die gerufenen Rettungskräfte mussten nicht mehr eingreifen. Unser Mitarbeiter wurde medizinisch betreut und konnte nach einer Nacht das Krankenhaus wieder verlassen. Wir danken allen Beteiligten für die schnelle Hilfe und das umsichtige Handeln.“

Was wird am Standort Eberswalde produziert?

Zum 25-jährigen Werksjubiläum im Jahr 2016 schrieb das Unternehmen: „Es wurde als viertes Werk des Geschäftsbereiches Thimm Verpackung im Jahr 1991 gegründet. Seit dieser Zeit hat sich der Standort beeindruckend entwickelt. Die Mitarbeiterzahl ist von anfänglichen 49 auf aktuell 95 Beschäftigte gestiegen. Auch die Anzahl der pro Tag produzierten Verpackungen erhöhte sich von ca. 200.000 auf heute eine Million Stück. Insgesamt haben die Kollegen in Eberswalde in den letzten 25 Jahren 1,8 Milliarden Quadratmeter Wellpappe produziert.“


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