Gigaset
Führt komplett klimaneutrale Verpackung ein

24.11.2020 Schon seit vielen Jahren arbeite Gigaset daran, seine Produkte optimal und möglichst ressourcenschonend zu verpacken. Das begann unter anderem mit der Reduzierung der Verpackungsgrößen.

"Ohne Styropor": die Verpackungen von Gigaset.
© Foto: Gigaset Communications GmbH
"Ohne Styropor": die Verpackungen von Gigaset.

Mit dem mittlerweile fünften Smartphone „Made in Germany“ verfolgt Gigaset eigenen Angaben zufolge konsequent seine Strategie, den Wachstumsmarkt der mobilen Endgeräte weiter zu erschließen und gleichzeitig nachhaltig zu handeln: Das neue GS4 ist das erste Gerät, das in einer komplett klimaneutralen Verpackung in den Handel kommt. Die FSC-Zertifizierung, eine Zusammenarbeit mit ClimatePartner und das neue, klarere Verpackungsdesign gäben dem Verbraucher künftig Orientierung bei der Kaufentscheidung.

Schon seit vielen Jahren arbeite Gigaset daran, seine Produkte optimal und möglichst ressourcenschonend zu verpacken. Das begann unter anderem mit der Reduzierung der Verpackungsgrößen: Bei geringerem Volumen könnten mehr Produkte auf einer Palette transportiert werden. Das sorgt für weniger CO2-Ausstoß in der Produktbilanz – neben der Tatsache, dass für kleinere Verpackungen auch weniger Material benötigt wird.

2019 erstmals in Grasverpackung

Die Gigaset Smartphone-Neuheiten des Jahres 2019 kamen erstmals in einer Grasverpackung, die zu 30 Prozent aus nachwachsenden Grasfasern aus der Region bestand. „Das war eine Etappe auf unserem Weg zur optimalen Verpackung. Wir lernen während des Prozesses und richten uns immer wieder neu aus“, so Jörg Brühl, SVP Marketing bei Gigaset. „Natürlich wollen wir, dass unsere Produkte in tadellosem Zustand bei unseren Kunden ankommen. Deshalb vertrauen wir bei der neuen Verpackungsgeneration weiter auf Wellpappe, die mit ihren mechanischen Vorteilen empfindliche Geräte wie Smartphones perfekt schützt und gleichzeitig gute Recyclingstandards bietet.“ Solche Verpackungen seien ressourcenschonend und könnten später wieder der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden. Bereits in der Vergangenheit habe Gigaset für seine Verpackungen Materialien verwendet, die den FSC-Standards entsprechen – nun wurde dieser Standard von ‚Mix‘ auf ‚Recycled‘ erweitert. Das aufgedruckte Siegel mit Zertifizierungsnummer bestätige, dass die verwendete Kartonage zu 100 % aus Recyclingfasern besteht.

Bedienungsanleitungen aus Recyclingpapier

Die Verpackungsstandards von Gigaset seien generell sehr hoch. Es komme keinerlei Styropor und nur so viel Plastik wie nötig zum Einsatz – so wurden unter anderem Kabelbinder und Plastiktüten durch Papierbanderolen ersetzt. Beim Druck werden ausschließlich mineralölfreie und migrationsarme Farben verwendet. Die Bedienungsanleitungen bestehen künftig aus Recyclingpapier, das ebenfalls FSC-zertifiziert ist und den Blauen Engel trägt. „Wir wollten aber noch mehr unternehmen, um unseren Einfluss auf die Umwelt zu reduzieren“, erklärt Jörg Brühl. „Bei der Verpackung für unser neuestes, in Bocholt hergestelltes Smartphone GS4 haben wir zum ersten Mal den CO2-Fußabdruck berechnet und ihn über ClimatePartner durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen.“ Auf diese Weise fördere Gigaset die Aufforstung und den Umbau deutscher Wälder – für jede kompensierte Tonne CO2 wird ein neuer Baum gepflanzt. Die Partnerschaft mit ClimatePartner helfe auch, 90.000 Hektar Regenwald in Brasilien zu schützen – das Projekt Ecomapuá verbietet die kommerzielle Abholzung des Waldes.


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