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Science Based Targets Initiative erkennt Ziele an

07.06.2018 Die Ziele von SIG zur Reduktion der Treibhausgasemissionen wurden jetzt von der Science Based Targets Initiative (SBTI) anerkannt. Damit wird bestätigt, dass die Strategie von SIG im Einklang mit den Forderungen der Klimaforschung steht, um die gefährlichsten Folgen der globalen Erderwärmung zu verhindern.

SIG hat sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50% und bis 2040 um 60% gegenüber 2016 zu reduzieren.
© Foto: SIG
SIG hat sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50% und bis 2040 um 60% gegenüber 2016 zu reduzieren.

Die SBTI ist eine Zusammenarbeit zwischen der Umweltorganisation CDP, dem Global Compact der Vereinten Nationen, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF).

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Welt. Er erfordert gemeinsame globale Anstrengungen, um die globale Erwärmung unter 2oC über dem vorindustriellen Niveau zu halten. Das ist der Punkt, ab dem Experten die gravierendsten Auswirkungen voraussagen. SBTI hilft Unternehmen dabei festzulegen, um wieviel sie ihre Treibhausgasemissionen reduzieren müssen, um die Ziele des Pariser Abkommens zu unterstützen.

Alexander Liedke, Sustainable Business & Markets Manager des WWF Deutschland und Mitglied des Steering Commitees der Science Based Targets initiative: "Mit der Festlegung eines wissenschaftlich fundierten Ziels stellt SIG die Weichen beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und leistet einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Als Verpackungsunternehmen spielt SIG eine Schlüsselrolle in globalen Lieferketten und kann seine Kunden bei deren Zielen zur CO2-Reduktion unterstützen. Wir gratulieren SIG, in ihrer Branche führend in Sachen Nachhaltigkeit zu sein."

 

Ehrgeizige Ziele

SIG hat sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50% und bis 2040 um 60% gegenüber 2016 zu reduzieren. Einbezogen werden direkte Emissionen aus dem eigenen Betrieb (Scope 1) und indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie (Scope 2).

Das Unternehmen hat sich außerdem verpflichtet, die Treibhausgasemissionen pro verpacktem Liter bis 2030 um 25% gegenüber 2016 zu reduzieren (einschließlich der genannten Emissionskategorien 1 und 2 sowie der Kategorie 3-Emissionen aus gekauften Waren und Dienstleistungen, aus der Verwendung verkaufter Produkte und ihrer Entsorgung nach Gebrauch).

SIG entschied sich für den Ansatz "pro verpacktem Liter" als Vergleichsmaßstab, um die Aufgabe des Unternehmens am besten widerzuspiegeln, nämlich Lebensmittel auf sichere, nachhaltige und bezahlbare Weise zu Verbrauchern in aller Welt zu bringen – unabhängig von der Größe der Verpackung oder dem Umsatz des Unternehmens.

Rolf Stangl, CEO bei SIG: "Die Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen steht für uns im Zentrum unserer Selbstverpflichtung, die Umweltauswirkungen entlang unserer Wertschöpfungskette zu halbieren und auf unserem Way Beyond Good weiter voran zu gehen. Die Bestätigung unserer Ziele durch die Science Based Targets initiative zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um die Bekämpfung des Klimawandels zu unterstützen. Wir haben einen klaren Fahrplan, der uns dabei hilft, die Ziele zu erreichen, und ich bin zuversichtlich, dass wir sie gemeinsam mit unseren Lieferanten und durch unsere Ingenieurskompetenz erreichen werden. Das wird nicht nur dazu beitragen, den Planeten zu schützen, sondern auch neue Möglichkeiten für unser Unternehmen eröffnen und uns helfen, weiterhin das zu liefern, was unsere Kunden brauchen."

 

CO2-Bilanz der Wertschöpfungskette

Um eine CO2-Bilanz von SIG zu erstellen, die den Reporting Standards des Greenhouse Gas Protocols entspricht, profitierte das Unternehmen von den Erfahrungen, die man durch Ökobilanzstudien für Produkte gemacht hatte.

Eine erste Schätzung der Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat SIG im Corporate Responsibility Report 2016 veröffentlicht. Seitdem hat das Unternehmen die Methoden der Bestandsaufnahme verfeinert und die Ausgangsbasis entsprechend neu berechnet. Das Unternehmen hat die eigenen Geschäftsaktivitäten untersucht und im Dialog mit den Hauptlieferanten potenzielle Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung ermittelt, um schlussendlich erreichbare Reduktionsziele zu entwickeln.

Jonas Harth, Wissenschaftler am Institut für Energie und Umweltforschung (IFEU): "Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem Team von SIG zusammen, um fundierte Methoden zur Bewertung der Umweltauswirkungen von SIG-Produkten zu entwickeln, die den gesamten Produkt-Lebenszyklus einbeziehen und den anerkannten Standards entsprechen. SIG hat die gleiche Genauigkeit bei der Bewertung der eigenen unternehmerischen CO2-Bilanz entlang der Wertschöpfungskette an den Tag gelegt – und gleichermaßen bei der Festlegung von Zielen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.“

Die Messgrößen, die mit den Zielen der SIG zur Reduktion von CO2-Emissionen verbunden sind, sind in die Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators (KPI’s)) integriert, die den Fortschritt der SIG auf dem Way Beyond Good dokumentieren.

Die Fortschritte werden jährlich im Rahmen der CR-Berichterstattung bekannt gegeben – zusammen mit weiteren Kennzahlen, die das Engagement von SIG auf dem Way Beyond Good unterstützen. Alles mit dem erklärten Ziel, mehr für die Umwelt und die Gesellschaft zu tun, als das Unternehmen in Anspruch nimmt.

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