Jahrestreffen der Global Packaging Alliance (GPA)

06.02.2014

Mit welchen Technologien können Verpackungshersteller ihre Kunden besonders wirksam beim Kampf gegen Produktpiraterie unterstützen? Antworten auf Fragen wie diese tauschten die Mitglieder der Global Packaging Alliance (GPA) bei ihrem Jahrestreffen vom 20. bis 24. Januar in Dubai aus. Die Vertreter der weltweiten Kooperation unabhängiger, mittelständischer Verpackungshersteller setzten sich darüber hinaus mit neuen Lösungen für Branchentrends im Verpackungsdruck auseinander. Um der Nachfrage nach kürzeren Durchlaufzeiten und Losgrößen langfristig gerecht zu werden, standen Technologiekonzepte wie modulare „All-in-one-Lösungen“ im Rollenoffset für das Mittelformat sowie leistungsfähige Digitaldrucklösungen im Mittelpunkt des Treffens.

Nahezu 40 Millionen Produktfälschungen haben EU-Zollbeamte laut aktuellem Zollbericht im Jahr 2012 beschlagnahmt. Schäden verzeichnen insbesondere Markenartikelhersteller sowie Pharmaunternehmen – zu denen auch Kunden der GPA-Mitglieder zählen. Vor diesem Hintergrund hat sich die GPA bei ihrem Jahrestreffen mit neuen Sicherheitstechnologien und Track & Trace-Lösungen für die Verpackungsproduktion auseinandergesetzt. „Die Mitglieder der GPA wollen ihren global agierenden Kunden standardisiert die aktuell wirkungsvollsten, wirtschaftlichen Verfahren zum Schutz ihrer Produkte anbieten“, erklärt Hans-Christian Bestehorn, GPA-Sprecher und Geschäftsführer des GPA-Gründungsmitglieds rlc | packaging group. Darüber hinaus stand der Erfahrungsaustausch über neue Inlinetechnologien als Mittel der Wahl für kürzere Durchlaufzeiten auf dem Programm. Außerdem diskutierten die Teilnehmer über Trends im Digitaldruck als Antwort auf die steigende Nachfrage nach kleineren Auflagen im Verpackungsdruck.

Das Hauptziel des Zusammenschlusses mittelständischer Verpackungsunternehmen besteht darin, Produktionsprozesse und Qualitätsstandards weltweit aufeinander abzustimmen: „Auf diese Weise können wir unsere gemeinsamen Kunden über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg noch besser bedienen und sie bei einem weltweit einheitlichen Markenauftritt unterstützen“, bringt Bestehorn die gemeinsamen Aktivitäten der GPA auf den Punkt.

Die Global Packaging Alliance ist ein Zusammenschluss von sieben unabhängigen, global agierenden, mittelständischen Verpackungsgruppen mit Mitgliedern auf allen Kontinenten. Gemeinsam beschäftigen sie über 2.800 Mitarbeiter. Der Fokus der GPA-Mitglieder liegt auf innovativen und qualitativ hochwertigen Verpackungen aus Karton, Kunststoff und anderen Substraten. Die GPA-Mitglieder garantieren einheitliche Qualitäts- und Produktionsstandards und verhelfen internationalen Markenartiklern zu einem weltweit konsistenten Markenauftritt. Zu den Kunden des Netzwerks gehören Unternehmen wie Procter & Gamble, Nestlé und L’Oréal.

Die rlc | packaging group ist ein ganzheitlicher Systemlieferant von innovativen Faltschachtel-Verpackungslösungen für die Markenartikel- und Pharma-Industrie mit Absatzmarkt in ganz Europa. Das familiengeführte Unternehmen deckt dabei die gesamte Verpackungswertschöpfungskette seiner Kunden ab: von Consulting und Designentwicklung über Prozesslösungen für die Produktion bis zu Abpacktechnologie, Workflow-Unterstützung und Logistik. rlc bietet seinen Kunden hoch spezialisierte, einzigartige und vollständige Verpackungslösungen. Die Gruppe entwickelt und produziert Verpackungen für die Segmente Beauty, Pharma, Confectionery und Food. Für die anspruchsvollen Belange dieser Zielgruppen stehen jeweils spezialisierte Standorte in Hannover, Berlin und Aachen, in Zürich und Bern in der Schweiz sowie in Poznan, Polen mit Full-Service-Leistungen zur Verfügung. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1861 zurück.


www.global-packaging-alliance.com
www.rlc-packaging.com.

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