Dr. Ausbüttel & Co. GmbH
Neun von zehn Punkten

03.09.2020 Dass ein Produkt von der Süddeutschen Zeitung insbesondere für seine Verpackung gelobt wird, ist selten. Der Dr. Ausbüttel & Co. GmbH aus Dortmund ist genau dies widerfahren.

Beim Produkttest in der SZ ganz vorne dabei: „Dracoplast Classic“.
© Foto: Matthias Laux
Beim Produkttest in der SZ ganz vorne dabei: „Dracoplast Classic“.

Aktuell fast 300.000 Exemplare. Im harten Verkauf. Die durchschnittliche Reichweite der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung (SZ) ist nach wie vor eine Hausnummer. Wer dort positiv erwähnt wird, dem ist eine breite Aufmerksamkeit sicher.

Der Dr. Ausbüttel & Co. GmbH aus Dortmund ist jüngst exakt dies widerfahren: Mit seinem Pflaster der Marke „Dracoplast Classic“ schaffte es das nordrhein-westfälische Unternehmen auf die vorderen Ränge der als etabliert geltenden Produkttestreihe, die die SZ jeden Samstag regelmäßig abdruckt. Dieses Mal genau unter der Lupe: Pflaster – alle renommierten Hersteller waren vertreten. Die objektive Wertung der SZ für „Dracoplast Classic“: 9/10 Punkte. Eine nachhaltige Werbung.

Besonders die Verpackung fiel im Test positiv auf

Um es direkt auf den Punkt zu bringen: Besonders die Verpackung fiel im Test positiv auf. Ein Grund für verpackungswirtschaft.de, in Dortmund nachzufragen, wie es dazu kam. Über 130 Mitarbeiter sind vor Ort für die Dr. Ausbüttel & Co. GmbH im Einsatz. Die Geschäftsführung setzt sich aus Bianca Dettmar und dem Inhaber Stephan Kohorst zusammen.

Lesen Sie auf verpackungswirtschaft.de das Statement von Bianca Dettmar, wie die Erfolgsverpackung konzipiert wurde:

„Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen bei uns im Fokus. Anregungen der Anwender unserer Produkte greifen wir auf und lassen sie in Produktverbesserungen einfließen, um Wunden bezahlbar zu heilen und eine schnelle, intuitive und einfache Handhabung zu ermöglichen. Bei der Versorgung insbesondere akuter Wunden spielt Zeit eine wesentliche Rolle. Die Verpackung und das Produkt müssen daher selbsterklärend und qualitativ gut sein.

Daher haben wir auf der Rückseite der Verpackungen das innenliegende Pflaster in Originalgröße abgebildet. Oberflächenmaterial und Wundkissen sind gut erkennbar und besondere Produktmerkmale, wie zum Beispiel ein hautfreundlicher Kleber, werden explizit benannt. So kann der Anwender abschätzen, ob das Produkt für die Versorgung einer bestimmten Wunde geeignet ist, ohne das Produkt (vor dem Kauf) aus der Verpackung nehmen zu müssen.

Die Verpackung ist mit einer kleinen Lasche auf der Vorderseite versehen, die leicht geöffnet und wieder verschlossen werden kann. Somit lassen sich die innenliegenden Produkte betrachten, ohne die Verpackung zu beschädigen. Dies ist zum Beispiel im Beratungsgespräch in der Apotheke von Relevanz und führt außerdem dazu, dass selbst motorisch eingeschränkte Personen die Verpackung ohne fremde Hilfe öffnen können. Eine zusätzliche Lasche auf der Rückseite ermöglicht einerseits das Aufhängen der Produkte an Verkaufsständern in der Apotheke und ist andererseits so eingearbeitet, dass sie für den Hausgebrauch flach an die Verpackung gedrückt werden kann und auch dort verbleibt.

Unsere Verpackungen werden seit 1998 in Werkstätten für Menschen mit Behinderung konfektioniert. Aktuell arbeiten wir mit 12 Werkstätten aus der Region zusammen und beschäftigen dort bis zu 1100 Menschen. Für uns hat sich diese Zusammenarbeit als eine Win-Win-Situation für beide Seiten herausgestellt: Die Mitarbeiter in den Werkstätten gehen einer sinnvollen Beschäftigung nach und haben einen geregelten Tagesablauf. Wir gewinnen durch sie flexible Partner in der Nähe, auf die wir uns verlassen können.“

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