August Faller
Für schnelle Hilfe nach dem Stich

13.06.2019 Sommerzeit ist Wespenzeit – sehr zum Ärgernis der Menschen, die allergisch gegen das Gift der gestreiften Stachelträger sind. Kommt es nach einem Wespenstich zu einer allergischen Reaktion oder gar einem anaphylaktischen Schock, versprechen spezielle flüssige Arzneien Linderung.

Das Medikament Okrido dient zur Sofortbehandlung von allergischen Reaktionen und Schocks nach Wespenstichen.
© Foto: August Faller
Das Medikament Okrido dient zur Sofortbehandlung von allergischen Reaktionen und Schocks nach Wespenstichen.

Im Sommer 2018 drohte aus unerklärlichen Gründen plötzlich ein gefährlicher Versorgungsengpass am Markt, so dass Pohl-Boskamp, Hersteller eines entsprechenden Wirkstoffs, angefragt wurde, sein Medikament Okrido möglichst schnell zur Verfügung zu stellen.

An einem Donnerstagnachmittag im Sommer 2018 erreichte den Spezialisten für Pharma-Verpackungen August Faller mit Sitz im badischen Waldkirch ein Notruf: Das Pharmaunternehmen G. Pohl-Boskamp benötigte 10.000 Faltschachteln. Diese waren nötig, um das Medikament Okrido möglichst schnell ausliefern zu können. Der Wirkstoff war vorhanden – jedoch musste durch den drohenden Engpass die Auslieferung beschleunigt und die Lieferung der Verpackungen vorgezogen werden. Die Faltschachteln waren zwar bereits bestellt, aber erst rund zwei Wochen später terminiert. Reaktionsschnell und mit großem Einsatz machte es August Faller möglich, die Schachteln früher zu produzieren und auszuliefern.

Dazu setzte der Verpackungsspezialist alle Hebel in Bewegung: Die Auftragsplanung wurde umgestellt und das Produktionsteam legte eine Extra-Wochenendschicht ein. Am Dienstagmorgen standen die fertigen Verpackungen beim G. Pohl-Boskamp im 850 Kilometer entfernten Hohenlockstedt in Schleswig-Holstein bereit – sehr zur Zufriedenheit des Kunden. Die schnelle Reaktion von Faller und der Einsatz des gesamten Teams halfen dem Hersteller, ein dringend benötigtes Medikament schnell zu den Patienten zu bringen und damit den potenziell gefährlichen Versorgungsengpass zu verhindern.

stats