Zanders
Temporärer Rohstoffzuschlag von vier bis sieben Prozent

27.04.2018 Es wurde bereits im Februar angekündigt: Der Druck weiterer Preissteigerungen bei Rohstoffen wirkt sich dramatisch auf die globale Papierproduktion aus. Dies gilt für Chemikalien ebenso wie für Energie und Transport, insbesondere aber für Zellstoff.

© Foto: Kocherscheidt
Analysten sehen keinen Rückgang in nächster Zeit – die gesamte Branche wird auch das restliche Jahr 2018 mit den Erhöhungen konfrontiert sein. Um die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen sicherzustellen, führt Zanders als erster Papierhersteller einen Rohstoffzuschlag ein, der die beschriebenen Kostensteigerungen zumindest teilweise ausgleicht. Der Zuschlag beträgt je nach Produkt vier bis sieben Prozent und gilt für alle Lieferungen ab dem 14. Mai 2018.

Zanders Geschäftsführer Dr. Lennart Schley: „Dieser Rohstoffzuschlag soll verdeutlichen, dass es sich nicht um eine reguläre Preiserhöhung handelt, wie sie in jedem Industriesektor üblich ist. Vielmehr ist es die Kompensation einer beispiellosen Kostenexplosion auf dem Rohstoffmarkt, insbesondere bei Zellstoff.“ Eine Beruhigung der Preise werde ab Ende 2018 erwartet, so Schley weiter. „Wir werden den Zuschlag reduzieren, sobald die Weltmarktpreise für die von uns benötigten Rohstoffe wieder sinken. Im Sinne der guten Partnerschaft mit unseren Kunden ist es unser Ziel, diese außergewöhnliche Phase gemeinsam zu durchschreiten und den Zuschlag 2019 wieder vollständig abzuschaffen."

Das Zanders Vertriebsteam wird sich in Kürze mit allen Kunden in Verbindung setzen, um sie über die Umsetzung des Rohstoffzuschlags zu informieren.


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