Panther
Neues Display ermöglicht verdoppelte Auslastung im LKW

12.01.2015 Die Dreistern Konservenfabrik aus Neuruppin feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Der Hersteller der beliebten Fertiggerichte und Convenienceprodukte ist ein Familienunternehmen. Mit 190 Mitarbeitern setzt Dreistern besonders auf die Verarbeitung regionaler Produkte, die auch dem internationalen Geschmack Rechnung tragen. „Mit gutem Gefühl genießen“, so der Slogan des Unternehmens, versinnbildlicht die Produktion von unterschiedlichsten Fleischkonserven, Aufläufen, Eintöpfen bis hin zu Gourmet-Produkten wie Ragout fin oder Boef Stroganoff Gulasch für verwöhnte Gaumen. Um die Verbraucher regelmäßig auf die bekannten und neuen Produktkreationen aufmerksam zu machen, setzt Dreistern auf Zweitplatzierungen in allen Handelsschienen. Angesichts der vielfältigen logistischen Herausforderungen bei der Belieferung des Handels hat Dreistern die Wepoba Wellpappenfabrik beauftragt, ein neues Display zu entwickeln, das vor allem eine deutlich bessere LKW-Auslastung ermöglicht.

© Foto: Panther Packaging
Im Gespräch mit Geschäftsführer Claudius Arenthold wird deutlich, welche Herausforderungen aktuell an Displays gestellt werden.

Mit der Wepoba Wellpappenfabrik haben Sie ein neues Displaykonzept umgesetzt. Welche spezifischen Anforderungen lagen dabei zu Grunde, wie lautete Ihr Briefing für die Wepoba
Claudius Arenthold: „Zu allererst sollte das Display zwei Bedingungen erfüllen: Es muss kostengünstig sein und praktikabel, was in diesem Fall eine optimale Ausnutzung des Frachtraums bedeutete. Das Display musste im Vergleich zum Vorgängermodell verkleinert werden, sowohl in der Höhe als auch in Länge und Breite, um genau auf die Kufen einer Doppelstockverladung zu passen. Dennoch wollten wir erreichen, dass trotz Verkleinerung des Displays nicht weniger Einheiten auf die Zweitplatzierung passen und wir somit den Präsentationsraum im Handel weiterhin optimal nutzenkönnen.“

Was waren die ausschlaggebenden Gründe für die Umsetzung des von der Wepoba vorgelegten Konzeptes?
Claudius Arenthold: „Mit dem neuen Display-Entwurf konnte die wichtigste Forderung erfüllt werden: Eine optimale Ausnutzung des Frachtraums war zwingend erforderlich. Es war unser Ziel, auf dem LKW so viel Produkt wie möglich und so wenig Luft wie nötig zu transportieren. Das war mit den zuvor eingesetzten Displays nicht möglich. Wir wollten vermeiden, dass weiterhin ungenutzter Laderaum durch die Gegend gefahren wird. In Abstimmung mit unserem Spediteur nehmen wir jetzt eine Doppelstockbeladung vor, damit können die LKW die doppelte Menge unserer Produkte befördern.“

Wie hoch sind die eingesparten Frachtkosten, die Sie mit der Doppelstockbeladung realisieren?
Claudius Arenthold: „Die Frachtkosten belaufen sich jetzt durch die Anpassung des Displays wieder auf Normalmaß, wären aber ohne das neue Displaykonzept in absehbarer Zeit auf das Doppelte gestiegen.“

Welche Qualitäten muss ein Displayhersteller für Dreistern bieten? Was ist wichtig für Sie?
Claudius Arenthold: „Uns ist die individuelle Betreuung wichtig, wir möchten optimal für unsere Produkte beraten werden. Weiterhin ist natürlich von Bedeutung, einen Lieferanten nah an der Produktionsstätte zu haben und das Preis-Leistungs-Verhältnis muss natürlich stimmen.“

Welche Anforderungen muss ein Display aus Ihrer Sicht erfüllen?
Claudius Arenthold: „Es muss so stabil sein, dass es heil ankommt! Das ist die Grundvoraussetzung. Diese Art von Verkaufsförderung bezahlt einem keiner, so dass das Display mit genug Einheiten bestückt werden muss, um sich zu rentieren.“

Gibt es bestimmte Anforderungen, die der Handel an Ihre Displays stellt?
Claudius Arenthold: „Generell will der Handel vor allem stabile Displays. Am Point-of-Sale muss das Display werbewirksam sein. Eine größere Vielfalt an Produkten kann auf kleinem Platz besser präsentiert werden, als wenn die Produkte in einem Tray im Regal stehen.“

Welchen Effekt hat ein Display auf Ihren Abverkauf?
Claudius Arenthold: „Der Abverkauf wird auf jeden Fall durch die Position des Displays im Mittelgang oder auch im Kassenbereich gesteigert. Wie sich das nun genau prozentual auswirkt, ist schwer messbar. Durch den Blickfang des Displays wird der Kunde auf das Produkt aufmerksam und sucht es später, im besten Fall, im Regal.“

Können Sie sich vorstellen, auch eine ganz anders geartete Display-Idee umzusetzen? In welche Richtung würde das gehen?
Claudius Arenthold: „Klar! Allerdings muss es weiterhin praktikabel sein. Und das Preis-Leistungsverhältnis muss gewahrt werden! Wir sind natürlich daran interessiert, möglichst viel Ware unterzubringen. Um diese Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen, sind wir auf die Ideen des Displayherstellers angewiesen.“

Gibt es Wünsche an Ihren Displayhersteller, um die logistischen Prozesse zu optimieren?
Claudius Arenthold: „Das Display kann nach jetziger Einschätzung nicht mehr in der Höhe wachsen. Es wäre toll, wenn das Display noch flexibel in den Einheiten bleiben kann. Vielleicht kann man in dem unteren Bereich noch weitere Einheiten unterbringen. Der Handel ist einer Bestückung weiter nach unten jetzt deutlich mehr aufgeschlossen, als noch vor ein paar Jahren.“

Was gefällt Ihnen an der Zusammenarbeit mit der Wepoba? Wo liegen Ihrer Ansicht nach die Stärken des Unternehmens?
Claudius Arenthold: „Nach unseren Erfahrungen liegen die Stärken von Wepoba in der Flexibilität, einem sehr guten Service, individueller Betreuung und einem hochmodernen Werk direkt in der Nähe unseres Produktionsstandortes.“


Die Display-Neuentwicklung für Dreistern berücksichtigt millimetergenau die geforderten Abmessungen für einen doppelstöckigen LKW-Transport. So wird jetzt die doppelte Auslastung erreicht, weil immer zwei Einheiten übereinander gestapelt werden können. Trotz einer Verkleinerung im Vergleich zu den vorher eingesetzten Zweitplatzierungen tragen die neuen Displays mühelos zwischen 80 und 100 Produkteinheiten in modulgerechten Primärverpackungen. Die selbsttragenden Trays sind für alle von Dreistern gefertigten Produkte geeignet. Die zumeist 400 g betragende Füllmenge der verschiedenen Konserven (in Mikrowellenschalen oder Weißblechdosen) addieren sich auf einem Display auf bis zu 45-90 kg Ware.

Bis zu vier Displays können auf einer Palette untergebracht werden. Das universal für alle Produkte einsetzbare Display-System erlaubt Dreistern, sowohl deftige Eintöpfe, Kohlrouladen, Hackbraten oder Currywurst etc. in der gleichen Zweitplatzierung zu präsentieren. Die in Mikrowellenschalen verpackten Produkte werden mit bis zu 15 verschiedenen Varianten auf einem Display zusammengestellt. Auf drei Ebenen sind die beliebten Produkte übersichtlich angeordnet, so findet der Verbraucher leicht das bevorzugte Gericht und wird zugleich auf neue Angebote aufmerksam.


www.panther-packaging.com

BU: Display-Neuentwicklung für Dreistern

Foto: Panther Packaging
stats