Babynahrung in Gläschen
Passen Sicherheit und Nachhaltigkeit zusammen?

07.08.2020 Säfte und Brei, es gibt eine riesige Auswahl an Babynahrung im Glas. Die Standards für die Sicherheit und Qualität sind hoch, die Kontrollen streng. Doch wie sieht es mit der Nachhaltigkeit der Babygläschen und den Verschlüssen aus?

Wichtig bei Babynahrung: Eine Migration von Schadstoffen aus Verschlüssen in das Lebensmittel darf nicht stattfinden.
© Foto: Actega DS
Wichtig bei Babynahrung: Eine Migration von Schadstoffen aus Verschlüssen in das Lebensmittel darf nicht stattfinden.

Anlässlich des diesjährigen „Tag der Verpackung“ hat das Deutsche Verpackungsinstitut Konsumenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz in einer Social Media Aktion befragt, was für sie eine gute Verpackung ausmacht. Diese Studie wurde jetzt aktuell präsentiert. Zu den absoluten Top-Argumenten für eine gute Verpackung zählt der Bereich Nachhaltig- und Umweltverträglichkeit. „Verpackungen haben zahlreiche Funktionen und sie erfüllen zahlreiche Bedürfnisse. Entsprechend vielfältig sind auch die Gründe, die eine Verpackung für den Einzelnen zur guten Verpackung macht. Bei aller Vielfalt wird aber auch sehr deutlich, dass der Nachhaltigkeitsaspekt eine herausragende Bedeutung hat – und zwar gleichermaßen für Konsumenten und Unternehmen“, heißt es in einer Stellungnahme zur Studie.

Nachhaltig- und Umweltverträglichkeit spielen auch für Actega DS eine wichtige Rolle. Weltweit steigt die Nutzung natürlicher und endlicher Ressourcen. Die Konkurrenz um knapper werdende Rohstoffe wächst. Hinzu kommen globale Umweltprobleme, wie zum Beispiel der Klimawandel oder steigende Abfallmengen. Der Nachhaltigkeitsgedanke gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ressourcen zu schonen, umweltbelastende Abfälle zu vermeiden, Emissionen zu reduzieren, Prozesse zu optimieren und Zeit und Kosten zu sparen, sind daher wichtige Anliegen und werden konsequent umgesetzt. Das Ziel ist die Entwicklung neuer nachhaltiger Produkte und Lösungen, die zu mehr Umweltschutz beitragen.

Vor diesem Hintergrund und auch vor dem wichtiger Nachhaltigkeitsziele, wie der Forderung des Anstiegs der Recyclingquoten für Verpackungen aus Aluminium, Eisenmetallen, Papier und Glas bis zum Jahr 2022 auf 90 Prozent, für Kunststoffe auf 63 Prozent, sieht man sich als Hersteller der PVC- und Weichmacherfreien Provalin Compounds für Metallverschlüsse auf einem guten Weg. Anders als PVC, das bis zu 45 Prozent fettlösliche Weichmacher enthalten kann, die bei Kontakt mit fetthaltigen Lebensmitteln in diese übergehen können, sind auf thermoplastischen Elastomeren (TPE) basierende Dichtungslösungen migrationsarm. Mit Provalin von Actega DS steht eine patentierte Dichtmasse frei von PVC, Phthalaten oder anderen, als bedenklich eingestuften, Weichmachern für alle Arten von Füllgütern, Abfüll- und Verschließprozessen zur Verfügung. Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang auch, dass seit dem 7. Juli weitere Beschränkungen von Phthalat-Weichmachern in Produkten gelten. So gilt in fast allen Erzeugnissen der strengere Grenzwert, der bislang in Babyartikeln und Spielzeug vorgeschrieben war. Die Überschreitung des Grenzwertes von 0,1 Prozent der Weichmacher DEHP, DBP, BBP und DIBP einzeln oder in Summe ist danach ein Straftatbestand.

Zum Tag des Babys gibt es in zahlreichen Veröffentlichungen regelmäßig mehr oder minder wertvolle Tipps für Babypflege und -ernährung. So hat das Marktforschungsinstitut GFK im Auftrag des Aktionsforum Glasverpackung in einer repräsentativen Online-Umfrage festgestellt, dass 91,6 Prozent der Befragten Glas für das beste Verpackungsmaterial für Baby- und Kleinkindernahrung halten. Säfte, Brei und Beikost, es gibt eine riesige Auswahl an Baby- und Kleinkindernahrung. Die Standards für die Sicherheit und Qualität bei Babygläschen sind hoch, die Kontrollen streng. Auf dem Markt sind laut Donald-Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) über 1.000 Beikostprodukte für die ganz Kleinen. Insgesamt greifen laut Studie 90 Prozent aller Eltern von 6-12 Monaten alten Säuglingen zumindest gelegentlich zu Fertigprodukten. Und die sind in der Regel gut, stellen in regelmäßigen Tests Stiftung Warentest und Ökotest fest. Wenn da nicht, ja wenn da nicht der Verschluss wäre. Denn leider sind die Verschlussdichtungen noch nicht zu 100 Prozent PVC- und Weichmacherfrei. Gerade hier, für die sensibelsten und schutzbedürftigsten Verbraucher sollte aber genau das gelten.

Mit Actgreen Provalin stehen nachhaltige Compounds für Gläschen mit P/T-Verschluss, in die Baby- und Kindernahrung in aller Regel abgefüllt sind, zur Verfügung. Hier wird vollständig auf PVC und sämtliche, als bedenklich oder nicht genug geprüft eingestufte Weichmacher verzichtet. Sie sind eine Mischung sorgfältig ausgewählter thermoplastischer Elastomere. Eine Migration von Schadstoffen in das Lebensmittel findet nicht statt. Damit erfüllen diese Compounds alle Anforderungen an eine sichere und umweltfreundliche Verpackung. Zur besseren Identifizierung, dass es sich hier wirklich um einen PVC-freien Verschluss handelt, ist dieser Compound grün. So können Eltern erkennen, dass die Gläschenkost für ihre Babys weder PVC noch Weichmacher enthält und sie damit nur das Beste für ihre Kleinen gewählt haben.

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