Effektiver Schutz für Medizinprodukte

26.05.2014

Verpackungen für Medizinprodukte müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen und im Sinne des Schutzes von Patienten und Fachpersonal zahlreiche Vorschriften einhalten. So benötigt jedes Medizinprodukt eine individuelle Verpackung, die unter Umständen neben einer guten Passform auch steril und/oder vakuumverpackt sein muss. So soll die Verpackung eines Medizinproduktes, das i.d.R. aus mechanischer Schutzverpackung, Sterilisierverpackung und ggf. einer Lager-/Transportverpackung besteht, die Kontamination durch Mikroorganismen verhindern. Sie muss auf das zur Anwendung kommende Sterilisationsverfahren, auf die Eigenschaften des desinfizierten oder zu sterilisierenden Medizinproduktes, die Erhaltung seiner Funktionsfähigkeit sowie auf die vorgesehene Lagerung und den Transport abgestimmt sein. Das Material darf sich während des Sterilisiervorganges nicht verändern, muss durchgängig für das Sterilisationsmedium und lagerfähig sein sowie eine Kennzeichnung/Erkennung des Sterilisiergutes ermöglichen.

Bereits die Rohstoffe für die Herstellung medizinischer Verpackung und medizintechnischer Produkte müssen sterilisationsfähig sein. Auf  die Werkstoffgruppe der Thermoplastischen Elastomere trifft dies zu. Alle gängigen Sterilisationsverfahren - Elektronen- und Röntgenstrahlung, Ethylenoxid (EtO), Gammabestrahlung oder Heißdampf im Autoklaven - können eine biologische Kontamination verhindern. Sie haben ihre Vor- und Nachteile und vor allem deutliche Auswirkungen auf das eingesetzte Material. Um etwaige negative Einflüsse zu vermeiden, müssen die Rezepturen der Werkstoffe sehr sorgfältig zusammengestellt sein. Es werden außerdem Stabilisatoren und weitere unterstützende Inhaltsstoffe benötigt.

Das sterilisierbare, PVC-, Phthalat-, Silikon- und Latex-freie Prova Med Portfolio von Actega DS erfüllt alle diese Anforderungen. Es entspricht den einschlägigen Regularien und Vorgaben, die in dieser sensiblen Industrie in Fragen der Biokompatibilität, Toxizität und Patientensicherheit vorherrschen. Umfangreiche Tests der unterschiedlichen Varianten im Vergleich zwischen Gammabestrahlung, Autoklavierung und Begasung mit Ethylenoxid zeigen die Resistenz dieser Werkstoffe gegen Verschleißmerkmale.

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