Henkel
Recycelte Aluminiumtuben für Haarcolorationen

25.11.2020 Im Rahmen seines Engagements für nachhaltige Verpackungen führt Henkel Aluminiumtuben für Haarcolorationen aus 100 Prozent Recyclingmaterial ein.

In recyceltem Material: Henkels Haarcolorationsmarken.
© Foto: Henkel
In recyceltem Material: Henkels Haarcolorationsmarken.

Die vollständig recycelbaren Aluminiumtuben können über die bestehenden Abfallentsorgungssysteme weitgehend wiederverwertet werden, heißt es aus Düsseldorf. Mit der Umstellung, die alle Retail- und Professional-Marken weltweit umfasst, unterstütze Henkel einen geschlossenen Kreislauf bei gleichzeitiger Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks: Recyceltes Aluminium hat einen deutlich geringeren Energiebedarf – bis zu 95 Prozent weniger – als Primäraluminium, sodass eine deutliche Reduzierung des CO2-Fußabdrucks pro Aluminiumtube erreicht werden kann.

Aluminium ist ein gängiges Material für die Herstellung von Tuben für Haarcolorationen, die einerseits das Produkt schützen und andererseits eine einfache Anwendung durch Friseure und Endverbraucher ermöglichen. Die Tuben müssen daher hohe Qualitätsstandards erfüllen, die auch bei der Verwendung von recyceltem Aluminium gewährleistet sind.

„Unendliche Recyclingfähigkeit von Aluminiumtuben“

„Einer der Hauptvorteile von Aluminium ist die Recyclingfähigkeit – das Material kann ohne Qualitätseinbußen beliebig oft wiederverwertet werden, ohne dabei seine mechanischen Eigenschaften zu verlieren: Aluminium eignet sich aufgrund seiner Langlebigkeit hervorragend für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Rund 75 Prozent des jemals produzierten Aluminiums weltweit, findet sich heute immer noch in verschiedensten Anwendungen wieder“, sagt Philippe Blank, Leiter Nachhaltige Verpackungen bei Henkel Beauty Care. „Mit der Umstellung unserer größten Haarcolorationsmarken auf das recycelte Material verstärken wir unser Engagement für nachhaltige Verpackungslösungen. Während zurzeit häufig Plastikverpackungen im Fokus stehen, treiben wir Innovation und Nachhaltigkeit ganzheitlich voran, über alle Materialien und Verpackungsarten hinweg.“

Aluminium weise weltweit hohe Recyclingquoten auf, doch die Verfügbarkeit von Recyclingmaterial ist aufgrund der hohen Nachfrage in mehreren Branchen begrenzt – das Material wird beispielsweise auch zur Herstellung von Getränkedosen verwendet. Die Umstellung auf recyceltes Aluminium für Anwendungen, die kurze Lebenszyklen haben – wie Verbraucherverpackungen – sei jedoch ein wichtiger Schritt, um den Gesamtfußabdruck schnell rotierender Verpackungsartikel zu verringern. Deshalb arbeite Henkel gemeinsam mit seinen Verpackungspartnern daran, neue Wege zu gehen und Fortschritte entlang der Wertschöpfungskette voranzutreiben: Das Unternehmen werde nicht nur post-industriell recyceltes Aluminium für die Tuben verwenden, sondern auch bis zu 95 Prozent recyceltes Material aus Post-Consumer-Quellen, also der haushaltsnahen Müllsammlung integrieren.

Darüber hinaus werde Henkel auch die Kappen der Tuben schrittweise auf recyceltes Plastik umstellen. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Sortierprozesse von Verbraucherverpackungen auf Aluminiumbasis wichtig, denn Plastikkomponenten, welche nach wie vor an den Aluminiumverpackungen anhaften, würden in der Regel nicht wiederverwertet und dem Kreislauf im Sinne eines hochwertigen wertstofflichen Recyclings zurückgeführt.

 

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