Klimaschutz durch das Recycling von Aluminiumverpackungen
Mehr als 554.000 Tonnen weniger Treibhausgase

29.11.2018 Das Recycling von Aluminiumverpackungen hat in Deutschland auf hohem Niveau weiter zugelegt. Von den im Jahr 2017 im Markt eingesetzten 124.900 Tonnen Aluminiumverpackungen wurden 109.000 Tonnen stofflich verwertet.

© Foto: DAVR

Dies ist ein neuer Höchstwert und entspricht einem Anstieg von mehr als 8.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Die Recyclingrate liegt weiterhin bei über 87 Prozent, wie die GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz, in einer aktuellen Studie ermittelt hat.

 

„Neben Materialeffizienz und Produktschutz ist die gut funktionierende Recyclinginfrastruktur ein sehr wichtiger Baustein zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz‘, kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR (Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich), die Angaben der GVM. ‚Die jetzt erreichten Verwertungsmengen reduzieren die Entstehung von Treibhausgasen um mehr als 554.000 Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente pro Jahr. Das Anfang 2019 in Kraft tretende Verpackungssetz schafft stabile Rahmenbedingungen und löst Investitionen in noch modernere Sortieranlagen aus. Davon wird auch das Aluminiumrecycling weiter profitieren.“

 

„Das Recycling von Aluminiumverpackungen liefert einen wichtigen Beitrag zum effizienten Umgang mit Ressourcen und zum Umweltschutz. Durch seine Werkstoffeigenschaften trägt Aluminium als Verpackungsmittel wesentlich zu einem nachhaltigen, ressourceneffizienten Konsum bei.“, sagt Christian Wellner, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf.

 

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin. Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege werden berücksichtigt.

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