Living Packets
Die sprechende Verpackung kommt

01.07.2020 Mit The Box hat das deutsch-französische Start-up Living Packets ihre zweite Generation einer intelligenten Verpackungslösung präsentiert.

Die neue E-Commerce Verpackung The Box erlaubt die akustische Kommunikation zwischen Empfänger und Versender.
© Foto: Living Packets
Die neue E-Commerce Verpackung The Box erlaubt die akustische Kommunikation zwischen Empfänger und Versender.

Die zusammenklappbare E-Commerce-Verpackung bietet eine integrierte Kamera, Mikrofon und Lautsprecher, bis zu 32 Liter Innenraum, neue Data Logging-Sensoren, eine elektromechanische Verriegelung und ein neues 7,8 E-Ink-Display.

Lautsprecher und Mikrofon sind integriert

Die smarte Verpackung ist in der Lage, Temperatur, Druck, Stöße, Bewegung, sowie das Gewicht im Inneren zu messen. Darüber hinaus wurde sie mit einem neuen Lichtsensor ausgestattet. Die Kamera im Inneren der Box ermöglicht es, Lieferungen schnell und bequem einzusehen. Das E-Ink-Display kann laut Hersteller jedes Versandetikett anzeigen, das es heute auf der Welt gibt, und ist sowohl für Menschen als auch Maschinen lesbar. Das soll die Versandkiste mit allen bestehenden Logistiklösungen kompatibel machen.

The Box verfügt nun auch über ein Mikrofon und einen Lautsprecher, so dass der Versender dem Empfänger eine akustische Botschaft mitschicken kann. Online-Händler könnten ihren Kunden zum Beispiel zusammen mit dem Paket auch gleich zum Geburtstag gratulieren. Denkbar sind auch Botschaften vom Versender oder Empfänger an den Zusteller.

Für mehr Sicherheit beim Versand soll eine elektromechanische Verriegelung mit TSA-Schnittstelle sorgen. Das integrierte Verriegelungssystem schließt Sendungen so sicher ein und zeichnet jeden Öffnungsversuch auf.

Produktion soll noch 2020 starten

Die Produktion soll im Laufe dieses Jahres starten, so der Hersteller Living Packets. Das Unternehmen hat mit dem Bau seiner ersten Produktionslinie in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Nantes (Frankreich) begonnen. Für das 3. Quartal dieses Jahres ist dann die Serienproduktion der smarten Box geplant. In einer Crowdsharing-Kampagne hatte das Unternehmen im Frühjahr fünf Millionen Euro Kapital eingesammelt.

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