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Nachfrage nach Edelstahl-IBC könnte weiter zunehmen

20.08.2018 Die Nachfrage nach Mehrweg-IBC könnte weltweit kurz- und mittelfristig noch weiter steigen. Das sagt Christof Ermert, Bereichsleiter Vertrieb bei Schäfer Container Systems, IBC.

© Foto: Schäfer

Der Fachmann für Behältersysteme aus Edelstahl beruft sich dabei nicht nur auf die Auftragslage des Unternehmens. Nach seinen Angaben ist auch das aktuell von der EU diskutierte Verbot für Einweg-Plastik-Produkte nur ein zusätzlicher Grund. Hauptsächlich verantwortlich sind die hohen Sicherheitsanforderungen für Transport und Lagerung sowie der allgemeine Trend zur Nachhaltigkeit.

 

„Obwohl Einweg-IBC aus Kunststoff ihren Nutzen haben, wird ihr Einsatz im Laufe der nächsten Jahre deutlich reduziert werden“, sagt Ermert. So können Mehrweg-IBC aus Edelstahl einfach und rückstandslos gereinigt und wiederverwendet werden. Zudem ermöglicht der verwendete Edelstahl ein 100-prozentiges Recycling. Allgemein können Edelstahl-IBC in fast allen Industriezweigen für die unterschiedlichsten Stoffe verwendet werden: von Chemikalien über Kosmetik bis zu Lebensmitteln, von Flüssigkeiten bis zu Granulaten. Durch regelmäßige Inspektionen beträgt die Lebensdauer dabei über 20 Jahre und amortisiert damit die höheren Anschaffungs- und Instandhaltungskosten im Vergleich zu Kunststoff-IBC deutlich.

 

Ermert: „Nachhaltigkeit wird glücklicherweise zu einem Trend, der sich auch im Transport und in der Lagerung immer mehr durchsetzt. Ein wünschenswertes und ethisch sehr sinnvolles Umdenken in der Gesamtproblematik, weil Kunststoff der Umwelt schadet. Da gleicher auch zu Einweg-IBC verarbeitet wird, könnte das Verbot für Einweg-Plastik-Produkte, das die EU anregt, nicht nur Kaffeebecher oder Plastikgabeln betreffen. Am Ende trägt jedoch auch die höhere Sicherheit zur Nachfrage von Edelstahl-IBC bei. Beispielsweise ist die Gefahr nicht gegeben, dass im IBC gelagerte Stoffe mit dem Edelstahlbehälter reagieren oder umgekehrt. Gleichzeitig erfüllen sie höhere Schutzanforderungen hinsichtlich Explosion, Druck, Brand und Elektrostatik.“

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