Zentek
Kunststoffpaletten-Pool geht an IPP

14.01.2021 Zentek konzentriert sich weiter auf das Kerngeschäft: Weil die bundesweite Standortentsorgung, die Entsorgung von Transportverpackungen und Elektroaltgeräten sowie das Duale System Zentek strategisch weiter entwickelt werden sollen, haben sich die Kölner zum Jahreswechsel von dem Kunststoffpaletten-Geschäftsbetrieb der Zentek Pool System GmbH getrennt.

© Foto: Zentek

Die Dienstleistung mit hygienischen Kunststoffladungsträgern im Euroformat, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2021 an die Gevelsberger IPP GmbH verkauft.

„Wir haben vor sieben Jahren unsere Tochtergesellschaft Zentek Pool System als smarte Lösung für Mehrwegladungsträger gegründet“, sagte Zentek-Geschäftsführer Christoph Ley anlässlich des Verkaufs. Das Mietsystem für Paletten sei eine wichtige Innovation und ein Meilenstein in der Entwicklung hin zu einer immer nachhaltigeren Lebensmittellogistik. „Aus strategischen Gründen und weil die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft deutlich wächst haben wir uns aber dazu entschieden, unser Kerngeschäft weiter zu stärken und die Aktivitäten im Pooling zu veräußern“, so Ley weiter.

Nun habe man mit der Tochtergesellschaft der niederländischen Faber Halbertsma Group einen leistungsfähigen Käufer für den Geschäftszweig gefunden. Die Holding befindet sich seit ihrer Gründung 1891 in Familienhand. „IPP teilt unsere hohen Qualitätsansprüche voll und ganz“, so Ley. Das Unternehmen unterhalte ein europaweites Depotnetzwerk, zähle zu den führenden europäischen Firmen in diesem Geschäftsbereich und kooperiere mit vielen führenden europäischen Markenartiklern und Herstellern sowie einem Großteil der Einzelhändler.

Man reagiere stets auf die Anforderungen des Marktes und biete seinen Kunden ein breites Portfolio an Ladungsträgern und Poolingservices, kommentierte auch Stefan Herbergs seitens des Käufers. Bisher habe man einen kleineren Kunststoffpaletten-Pool unterhalten. „Daher bedeutet die Übernahme des gesamten Pooling-Geschäftszweigs von Zentek einen großen Schritt für den erfolgreichen Ausbau unseres Angebots“, so der IPP-Geschäftsführer. Der Kunststoffpalettenmarkt soll seinem Unternehmen in Zukunft als wichtiges Standbein dienen.

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