Pro-K
Mehrweg weiter erfolgreich

22.04.2016 2015 legte der Absatz von Mehrwegkästen im Vergleich zum Vorjahr um 41,1% zu. „Das Absatzvolumen ist zwar nicht vergleichbar mit den Spitzen zu Zeiten der Wende oder dann auch in den 2000er Jahren, aber es zeigt, dass die Nachfrage nach Getränken im Mehrweggebinde ungebrochen ist“, so Ralf Olsen, Geschäftsführer des Pro-K.

© Foto: Pro-K
Der Kasten ist standardisiert und optimiert für den sicheren Transport von PET- und Glasflaschen. Gleichzeitig soll er als Marketinginstrument das Alleinstellungsmerkmal der Marke repräsentieren. Um dies zu erreichen, wurde der Flaschenkasten immer wieder neu konzipiert als teilbarer Kasten, Kasten mit Tragegriff, mit Labeln versehen, bedruckt, mit Display oder mit 3D-Effekt.

Der Anteil an Erfrischungsgetränken bei der Kasten-Neuproduktion lag 2015 bei 59,6% und der alkoholischer Getränke bei 40,4%. Besonders beim Mineralwasser verlange der Konsument Nachhaltigkeit und somit lag der Anteil von Recyclat bei der Kasten-Neuproduktion bei rund 42%.

Wird ein Getränkekasten nach 15 bis 20 Jahren Einsatz im Pfandsystem unbrauchbar, wird er recycelt und im Fall von Flaschenkästen eingemahlen, gewaschen und mit einem vergleichsweise kleinen Energieaufwand neu verarbeitet. Flaschenkästen werden in aller Regel aus hochdichtem Polyethylen produziert. Dieses Material zeichnet sich durch Langlebigkeit, hohe Schlagzähigkeit und chemische Beständigkeit aus. Auch 50 Jahre altes Material lässt sich gut wieder in den Kreislauf zurückführen. Auf diese Art ist ein kontinuierlicher Stoffstrom sichergestellt.

www.pro-kunststoff.de


BU: Frank Reininghaus ist Fachgruppen-Vorsitzender und Vorstandsmitglied bei der Pro-K.

Foto: Pro-K
stats