Südpack
Folien unterstützen sichere Versorgung

04.05.2020 Die aktuelle SARS-CoV-2 / Covid-19-Pandemie macht einmal mehr deutlich: Der Schutz sensibler, lebensnotwendiger Produkte bleibt der Schlüsselbeitrag von Verpackungen zur Nachhaltigkeit. Beschädigte, verdorbene oder gar kontaminierte Lebensmittel und Medizingüter schaden Mensch und Umwelt. Folienhersteller wie die Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG leisten mit ihren Verpackungslösungen einen systemrelevanten und nachhaltigen Beitrag zur sicheren Versorgung der Bevölkerung – und das nicht nur in der laufenden „Corona-Krise“.

Folienverpackungen schützen Lebensmittel und medizinische Produkte insbesondere vor der Kontamination durch Bakterien und Viren – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
© Foto: Südpack
Folienverpackungen schützen Lebensmittel und medizinische Produkte insbesondere vor der Kontamination durch Bakterien und Viren – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
In der kontrovers geführten Debatte um Kunststoffverpackungen wird dieser zentrale Aspekt oft übersehen: Wenn es um den Schutz sensibler und leicht verderblicher Lebensmittel wie Käse, Fleisch- und Wurstwaren geht, gibt es für Kunststoffverpackungen in vielen Fällen kaum gleichwertige Alternativen. „Auf sie zu verzichten bedeutet häufig, signifikante Abstriche beim Produktschutz und bei der Haltbarkeit zu machen“, weiß Erik Bouts, Sprecher der Geschäftsführung der Südpack-Gruppe. Fleischwaren beispielsweise sind in Folienverpackungen bis zu 25 Tage länger haltbar – ohne, dass dadurch Hygiene- oder Qualitätseinbußen zu befürchten sind. Ähnliches gilt für viele andere Lebensmittel.

„Kunststoffverpackungen und Nachhaltigkeit sind also keine Gegensätze“, so Erik Bouts. „Im Gegenteil: Nichts hat einen so stark negativen Einfluss auf die Klimabilanz wie der Verlust aufwändig hergestellter Produkte durch Verderb oder Beschädigung. Unsere Folien verhindern genau diesen Verlust – und tragen damit aktiv zum Schutz von Menschen und Umwelt bei.“

Dieser hohe Schutz ist der Grund, weshalb Folienverpackungen auch vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als systemrelevant eingestuft werden: Indem sie einen sicheren Transport und eine vorausschauende Vorratshaltung ermöglichen, tragen sie entscheidend zur Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreien, nicht kontaminierten Lebensmitteln bei. Seit Wochen läuft die Folienproduktion am Südpack-Hauptsitz in Ochsenhausen und den anderen Standorten deshalb auf Hochtouren: „Unsere Kolleginnen und Kollegen geben vollen Einsatz, damit keine Engpässe bei Folienverpackungen entstehen“, unterstreicht Erik Bouts. „Zum Teil fahren wir sogar Sonderschichten – und das natürlich auch bei uns unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen.“

Sichere Verpackungen für medizinische Produkte

Das gilt nicht nur für den Bereich der Lebensmittelverpackungen: Insbesondere in der medizinischen Versorgung spielen Folienverpackungen eine Schlüsselrolle und sind heute weitgehend unverzichtbar: Spritzen, Verbandsmaterial, Diagnostika und viele andere Healthcare-Produkte müssen steril verpackt sein, um die Sicherheit von Patienten und medizinischem Personal zu gewährleisten. Sie schützen ihren Inhalt nicht nur vor Beschädigung, sondern zeitgleich vor der Kontamination mit Keimen.

Südpack Medica stellt hochspezialisierte Folienlösungen für ein breites Spektrum an medizinischen, pharmazeutischen and diagnostischen Produkten her – von denen einige derzeit im Kampf gegen SARS-CoV-2 / Covid-19 eingesetzt werden. In der Schweiz ist Südpack Medica schon seit vielen Jahren systemrelevanter Kritis-Lieferant und Mitglied des Schweizer Swiss MedTech-Verbandes. „In dieser kritischen Situation stehen wir besonders in der Verantwortung. Zu unseren elementaren Kernwerten gehört der Schutz und die Sicherheit unserer Mitarbeiter, der Gesellschaft und der Patienten, die sich weltweit auf sichere Produkte in der Medizintechnik, Pharmaindustrie und Diagnostik verlassen müssen“, erklärt Thomas Freis, Leiter von Südpack Medica.

Seit bereits 30 Jahren fertigt Südpack Medica seine Verpackungslösungen nach strengsten Hygienerichtlinien in ISO 7- und ISO 8-zertifizierten Reinräumen. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie hat Südpack Medica diese Richtlinien verschärft und weiterführende Maßnahmen eingeführt, um die vorgeschriebene Distanz zwischen Mitarbeitern jederzeit gewährleisten zu können. „Unsere Produktionen laufen auf voller Auslastung, um die Lieferfähigkeit dringend benötigter Verpackungen für medizinische Produkte sicherzustellen“, so Thomas Freis. „Wir priorisieren täglich, um die zeitkritischen Anfragen zu Covid-19 umsetzen zu können und unseren Beitrag zur Bekämpfung dieser Pandemie zu leisten.“

Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie

Schutz und Sicherheit in der Produktion und bei den Produkten sind bei Südpack dabei zentrale Bestandteile einer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie. Diese manifestiert sich in einer eigenen Roadmap für nachhaltige Folienverpackungen: Ressourcenschonung durch Materialreduzierung, Recyclingfähigkeit durch den Einsatz von recyclingfähiger Materialien sowie der Einsatz nachwachsender Rohstoffe sind wichtige Parameter, an denen auch Südpack den eigenen Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit misst. In allen Bereichen konnte das Unternehmen in den vergangenen Jahren erhebliche Erfolge verbuchen: So bietet Südpack mittlerweile in allen Segmenten seines Portfolios nachhaltigere Varianten seiner Produkte an. „Wir sind stolz, dass wir heute in unserer Branche zu den führenden Anbietern sicherer und nachhaltiger Folienlösungen gehören“, so Erik Bouts.
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