Sealpac
Fleischverarbeiter setzen auf Flatskin-System

07.12.2018 Der Lebensmitteleinzelhandel setzt auch in Österreich zunehmend auf Skin-Verpackungen. In immer mehr Varianten erobern diese die Kühlregale.

Sealpac Flatskin Recycling-Funktions-Prinzip
© Foto: Sealpac
Sealpac Flatskin Recycling-Funktions-Prinzip

Denn ihre Vorteile überzeugen: Die verpackten Produkte werden unter hohem Vakuum versiegelt und gewinnen deutlich an Haltbarkeit hinzu. Darüber hinaus sorgen Skin-Verpackungen für eine besonders attraktive Präsentation am POS. Mit dem Flatskin-Verfahren hat Sealpac jetzt eine revolutionäre neue Lösung marktfähig gemacht: Die innovative Weiterentwicklung des Verfahrens kombiniert den gefragten Skin-Verpackungsprozess mit einer Reduzierung des Folieneinsatzes von bis zu 75 Prozent. In Österreich bieten bereits mehrere Hersteller diverse Proteinprodukte in der Flatskin-Verpackungen im Handel an.

 

Flatskin – ökologisch überzeugend und optisches Highlight

Das von Sealpac und der Fa. VG Nicolaus/Kempten und Fa. Wentus-Kunststoffe/Höxter gemeinsam entwickelte ökologisch überzeugende Flatskin-Verfahren vereint eine attraktive Produktpräsentation mit verlängerter Haltbarkeit und einem besonders nachhaltigen Materialeinsatz: Statt wie üblicherweise aus Kunststoff, bestehen die für das Flatskin-Verfahren eingesetzten Produktträger aus Karton. Dieser lässt sich beidseitig mit migrationsarmen Farben und Lacken bedrucken. Das schafft viel Raum für Produktinformationen und bietet hervorragende Branding-Möglichkeiten. Der besonders flache Kartonträger wird danach mit einer polymeren Schutzschicht kaschiert, der dem Karton die notwendige Stabilität verleiht und eine zuverlässige Barriere gegen Fett, Feuchtigkeit und Sauerstoff bildet.

 

Mit einer hochtransparenten Barrierefolie wird das Produkt direkt auf den Kartonträger geskinnt. Das dabei erzeugte High-Vakuum erzielt eine deutlich verlängerte Haltbarkeit. Die wie eine zweite Haut anliegende Skin-Folie schützt das Packgut zuverlässig und fixiert es fest auf dem Produktträger. Damit eignet sich Flatskin hervorragend für eine besonders attraktive vertikale Präsentation am POS: Hängend oder aufrechtstehend im Kühlregal wird das Produkt durch den entstehenden 3D-Effekt zum echten Eyecatcher im Handel.

 

Hervorragende Branding-Möglichkeiten, ökologisch überzeugend und eine besonders attraktive Produkt-Präsentation – Sealpac Flatskin für Marcher Fleischwerke, Österreich. © Foto: Norbert Marcher
Hervorragende Branding-Möglichkeiten, ökologisch überzeugend und eine besonders attraktive Produkt-Präsentation – Sealpac Flatskin für Marcher Fleischwerke, Österreich.

Weniger Rohstoffeinsatz, getrennte Entsorgung

Eine Peellasche vereinfacht das Öffnen der Verpackung. Nach der Produktentnahme lässt sich die dünne Kunststoffbeschichtung des Produktträgers einfach vom Karton abziehen, um Träger und Folie getrennt zu entsorgen. Das Flatskin-Verfahren kommt mit bis zu 75 Prozent weniger Kunststoff aus – und erfüllt damit die steigende Nachfrage nach nachhaltigeren Verpackungen. Flatskin lässt sich für ein breites Produktspektrum einsetzen – nicht nur für Fleisch sondern auch für Fisch, Geflügel, Käse und mehr.

 

Österreichische Flatskin-Vorreiter - OSI Austria Foodworks und Marcher Fleischwerke

OSI Austria Foodworks beliefert seit dem Frühjahr erfolgreich alle Märkte von Netto Marken-Discount in Deutschland mit in Österreich Flatskin-verpackten Steaks aus Fleisch von zur OSI Gruppe gehörenden Produktionsstätten in Österreich und England, so zum Beispiel Dry Aged Steaks von Alpenrind, Salzburg. Daneben beinhaltet das Steaksortiment auch internationale Spezialitäten aus den USA, Australien oder Irland. Ausschlaggebend für die Entscheidung für dieses Verpackungssystem war neben den Nachhaltigkeitsvorteilen die besonders überzeugende Produktpräsentation mit der auffallend guten Planlage der Kartonboards bei gleichbleibenden Haltbarkeiten gegenüber einer herkömmlichen Tray-Verpackung.

 

Überzeugende Produktpräsentation mit einer auffallend guten Planlage der Kartonboards – Sealpac Flatskin. © Foto: OSI Foodworks Austria
Überzeugende Produktpräsentation mit einer auffallend guten Planlage der Kartonboards – Sealpac Flatskin.

Bei Marcher kommen Flatskin Verpackungen beim Steak-Sortiment der Marcher-Fleischwerkstatt – dem Online-Shop für den gehobenen Fleischgenuss (www.fleischwerkstatt.at) – zum Einsatz. Außerdem werden ausschließlich Flatskin  Verpackungen für das Steak-Sortiment verwendet, das unter dem Label „Zurück zum Ursprung“ von Hofer in einzelnen Regionen von Marcher angeboten wird. Bei dieser Marke ist es besonders wichtig vom Produkt bis über die Verpackung eine nachhaltige Lösung anzubieten – diese ist mit den Flatskin Verpackungen gegeben. Besonders Premium Cuts vom Rind kommen durch das Vakuum-Verfahren hervorragend zur Geltung.

 

Auch die Unternehmen Sonnberg Biofleisch und Huber/Tirol setzen künftig auf Flatkin. Die Produkte von Huber/Tirol sind demnächst nicht nur bei der Spar AG in Österreich, sondern auch über die Landesgrenze hinaus z. B. bei der Edeka Gruppe in Deutschland erhältlich.

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