Plastikfreie Verpackungen
Penny packt aus

01.09.2020 Bis Ende 2030 will Penny sämtliche Eigenmarken-Verkaufsverpackungen sowie Serviceverpackungen hinsichtlich ihrer Umweltfreundlichkeit optimieren.

Penny will langfristig jährlich bis zu 50 Tonnen Plastik einsparen.
© Foto: imago images / Martin Wagner
Penny will langfristig jährlich bis zu 50 Tonnen Plastik einsparen.

Penny, Köln, stellt seine Bio-Obst- und Gemüse-Artikel - die Naturgut Bio-Helden - dauerhaft auf plastikfreie Verpackungen um bzw. packt sie aus, wo dies möglich ist. Statt Plastik-Verpackungen würden nun „umweltfreundlichere Alternativen wie Papp- und Papier-Verpackungen, Zellulosenetze oder Banderolen und Sticker genutzt, die Gurke bleibt beispielsweise komplett unverpackt“, so das Unternehmen. Dadurch könnten langfristig jährlich bis zu 50 Tonnen Plastik eingespart werden.

„Seit 2016 vermarkten wir mit großem Erfolg unsere Naturgut Bio-Helden mit optischen Schönheitsfehlern", sagt Patricia Brunn, Penny-Bereichsleiterin Ultrafrische - Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen. „Jetzt ist es nur folgerichtig, den Fokus über Foodwaste hinaus zu erweitern und durch die Umstellung der Verpackungen einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie von Penny zu leisten."

Wie wichtig ist eine umweltfreundliche Verpackung?

Im Rahmen einer Stakeholder-Befragung auf utopia.de wurden laut Penny jüngst mehr als 5.000 Utopisten dazu eingeladen, ihre Einstellungen und Erwartungen an Rewe und Penny in Bezug auf das Thema "nachhaltige Verpackungslösungen" mitzuteilen. Fast 70 Prozent gaben demnach dabei an, dass ihnen eine umweltfreundliche Verpackung beim Einkaufen wichtig sei, rund die Hälfte setzen außerdem auf Regionalität, Bio-Qualität und dass die Produkte fair gehandelt werden. Dieses direkte Feedback der KundInnen stärke Penny eigenen Angaben zufolge zusätzlich in seinem Vorhaben, an neuen Verpackungslösungen zu arbeiten.

Ganz auf Verpackungen zu verzichten sei aber noch nicht immer möglich, denn sie können helfen, die Frische, Qualität und Hygiene der Ware vom Feld bis in den Penny-Markt zu sichern, heißt es aus Köln weiter. Als Zwischenschritt zur optimalen Lösung würden Verpackungen stetig vermieden, verringert und verbessert, sodass sich schon jetzt große Einsparungen erzielen ließen. Bis Ende 2030 will Penny sämtliche Eigenmarken-Verkaufsverpackungen sowie Serviceverpackungen hinsichtlich ihrer Umweltfreundlichkeit optimieren.

Penny erzielte 2019 allein in Deutschland mit 2.170 Filialen und rund 28.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro.

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