Tag der Verpackung am 6. Juni 2019
Wetropa beteiligt sich mit Aufklärungskampagne

03.06.2019 Kunststoffe sind nicht per se schlecht für die Umwelt. Ihre Ökobilanz ist teilweise sogar besser als die von Glas oder Papier. Damit bleiben Kunststoffe als Verpackungsmaterial für bestimmte Verbrauchs- und Wirtschaftsgüter auch in Zukunft unabdingbar.

© Foto: Wetropa

Mit sachlichen und fachlich belegten Argumenten hat sich Verpackungsspezialist Wetropa zum 5. Tag der Verpackung am 6. Juni 2019 zum Ziel gesetzt, mit einigen Mythen in punkto Kunststoffverpackungen aufzuräumen. Das Unternehmen beteiligt sich mit seiner Aufklärungskampagne, die in Form eines E-Magazins Kunden über das Nachhaltigkeitspotential, vor allem von Schaumstoffverpackungen, informiert, an der Initiative des Deutschen Verpackungsinstitutes e.V.

 

Öffentlichkeit informieren, Einblicke gewähren, Nachwuchs generieren

Maschinenbauer, Hersteller, Zulieferer, Agenturen, Handels- oder Markenunternehmen, kurz alle Akteure, die Teil der Wertschöpfungskette Verpackung sind, informieren zum 5. Tag der Verpackung am 6. Juni 2019 über die grundsätzliche Bedeutung der Verpackung, über mögliche Berufsfelder und über aktuelle Lösungen und Entwicklungen in einer der größten und dynamischsten Branchen unserer Wirtschaft.

 

Verpackung ist weit mehr als nur Schutz des Produktes während Lagerung und Transport. Die Verpackung erleichtert das Handling, ermöglicht die Kennzeichnung und informiert über den Inhalt. Sie ist Marketinginstrument und transportiert Werbebotschaften. Ihre Aufgaben und Funktionen sind so vielfältig wie die Anforderungen von Herstellern und Verbrauchern. Und trotz allem darf sie nur geringe Kosten und ökologische Belastungen verursachen.

 

Ökobilanz im Blick

Diesen Aspekt rückt Schaumstoff-Spezialist Wetropa zum Tag der Verpackung in den Fokus. Denn Recycling ist für das Unternehmen schon seit langem selbstverständlich. Bereits seit 2013 verfügt die Wetropa-Group über ein Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001:2015. Die Produktionsabfälle der unvernetzten PE-Schaumstoffe werden gesammelt, regranuliert und zu Recyclat verarbeitet. Anschließend lassen sie sich erneut dem Herstellungsprozess zuführen. Und während sich Papierfasern rund sechsmal wiederaufbereiten lassen, kann dies bei PE nahezu beliebig oft erfolgen. Berücksichtigt man also den Ressourcenverbrauch entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben einige Kunststoffe sogar die bessere Ökobilanz. Verpackungsmaterialien aus Kunststoff rundweg und grundsätzlich zu verdammen, ist folglich der falsche Ansatz, um für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu sorgen.

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