Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Lebensmittel richtig lagern mit Kunststoffen

30.06.2020 Die Corona-Epidemie zeigt: Katastrophen gehören zum Leben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt in einem Leitfaden Tipps zur Bevorratung. Über die Haltbarkeit von Lebensmitteln und Wasservorräten entscheidet dabei oft die Verpackung.

Bei der Bevorratung sind ganz besonders Verpackungen aus Kunststoff hilfreich. Diese sind stabil, dicht und lange haltbar.
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Bei der Bevorratung sind ganz besonders Verpackungen aus Kunststoff hilfreich. Diese sind stabil, dicht und lange haltbar.

Das BBK empfiehlt in Krisensituationen für mindestens 10 Tage pro Person 20 Liter Flüssigkeit und 3,5 kg haltbare Lebensmittel wie Nudeln oder Reis. Bei Medikamenten und Hygieneartikeln müssen ebenfalls genügend Vorräte angelegt werden.

Auf was muss bei der Bevorratung geachtet werden? Gelagerte Lebensmittel sollten auch ohne Kühlung länger haltbar sein. Das funktioniert zum Teil mit trockener, kühler und dunkler Lagerung. Hilfreich sind hier ganz besonders Verpackungen aus Kunststoff. Diese sind stabil, dicht und lange haltbar.

Eine besondere Form, Nahrungsmittel haltbar zu machen, sind sogenannte aktive Verpackungen. Sie beinhalten chemische Bestandteile, die an das Produkt abgegeben werden: Sie regulieren die Feuchtigkeit, verlangsamen den Reifeprozess oder verhindern das Wachstum von Viren und Keimen. Ergebnis: Lebensmittel in Kunststoffverpackungen mit aktiven Bestandteilen können daher länger gelagert werden.

Trinkwasser ist in einer Bevorratung ebenfalls notwendig. Ohne Flüssigkeit überlebt der Mensch nur vier Tage. Daher die Empfehlung vom BBK, 20 l pro Person für 10 Tage zu bevorraten. Auch hier spielt Kunststoff eine wichtige Rolle. In Gallonen oder Kunststoffflaschen lässt sich die Flüssigkeitsmenge pro Person leicht portionieren. Zudem sind sie leicht zu transportieren und gut stapelbar, zerbrechen nicht und sind nicht so schwer wie Glas.

Für die tägliche Hygiene als auch fürs Kochen sollen laut Ratgeber leere Kunststoff-Kanister und Eimer im Vorfeld gelagert werden. Diese sind im Notfall als Wasservorrat überlebenswichtig. Sie sind leicht, gut transportier- und stapelbar. Im Krisenfall ist es besonders wichtig, kostbares Trinkwasser nicht für das Spülen von Geschirr zu verschwenden. Daher lautet hier die Empfehlung, speziell bei Wasserknappheit Einweggeschirr- und Besteck aus Plastik zu verwenden.

Auch bei der Abfallbeseitigung spielen Müllsäcke aus Kunststoff eine große hygienische Rolle. Robuste Müllsäcke helfen, wenn der Müll für längere Zeit nicht abgefahren wird. Diese müssen über eine hohe Reißfestigkeit und Flüssigkeitsdichte verfügen sowie gut verschließbar sein. Fest verschlossene Müllsäcke verhindern Geruchsbelästigung und unangenehme Besucher.

Kommt die nächste Krise, sind Verpackungen aus Kunststoff aufgrund ihrer schützenden Eigenschaften, Robustheit und praktischen Handhabung ideale Helfer in der Not.


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