Heinz-Glas
Auszeichnung für Klimaschutz-Engagement

17.09.2018 Der oberfränkische Flakon-Hersteller Heinz-Glas ist aufgrund seiner Leistungen für Klimaschutz und Energieeinsparung als Klimaschutz-Vorreiter gewürdigt worden. In Kleintettau überreichte Dr. Hermann Hüwels vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) der Heinz-Glas-Geschäftsführung eine Urkunde.

Dr. Jörg Utsch (COO von Heinz-Glas), Ronny Kay (BMWi), Dr. Hermann Hüwels (DIHK, Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie), Carletta Heinz (Inhaberin Heinz-Glas), Jörg Schmidt (Viessmann Werke, Vorstand Klimaschutzunternehmen e.V.), Thomas Eidloth (Nachhaltigkeitsmanager Heinz-Glas)
© Foto: Heinz-Glas
Dr. Jörg Utsch (COO von Heinz-Glas), Ronny Kay (BMWi), Dr. Hermann Hüwels (DIHK, Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie), Carletta Heinz (Inhaberin Heinz-Glas), Jörg Schmidt (Viessmann Werke, Vorstand Klimaschutzunternehmen e.V.), Thomas Eidloth (Nachhaltigkeitsmanager Heinz-Glas)

Damit gehört das Unternehmen nun zur unternehmerischen Exzellenzinitiative für Klimaschutz und Energieeffizienz.

Dr. Hermann Hüwels, Bereichsleiter für Energie, Umwelt und Industrie beim DIHK: „Die Klimaschutz-Unternehmen zeigen, dass sich nachhaltiges Wirtschaften und ökonomischer Erfolg miteinander vereinen lassen. Heinz-Glas ist ein Pionier für gelebte Nachhaltigkeit – von solchen Unternehmen wünschen wir uns mehr.“


Das Unternehmen stellt täglich etwa 500.000 Flakons und Cremetiegel allein am Standort Kleintettau her. Um die Ressourcenverbräuche dieses energie- und rohstoffintensiven Prozesses kontinuierlich zu reduzieren, setzt das Unternehmen auf eine ökologische Produktion: So kommen zum Beispiel zwei Blockheizkraftwerke, energieeffiziente Elektroschmelzwannen und gewinnbringende Abwärme aus Produktion und Servern zum Einsatz. Zudem wurde ein Abfall- und Recyclingmanagement eingeführt, sodass mittlerweile bereits 90% der Abfälle recycelt werden. Ein besonderes Highlight ist das im Jahr 2011 entstandene Tropenhaus: Mithilfe der Restabwärme aus der Glas-Produktion werden im „Klein Eden“ sowohl exotische Früchte angebaut als auch tropische Fische gezüchtet.


Prof. Dr.-Ing. Jens Hesselbach, Beiratsvorsitzender der Klimaschutz-Unternehmen: „Besonders positiv zu bewerten ist, dass Heinz Glas nicht nur über Eigenerzeugung von Strom und Einsparungen in der technischen Versorgung Effizienzpotenziale hebt, sondern auch den Mut besitzt das Schmelzen als Kernprozess der Produktion anzupacken.“

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