Ensinger konzentriert sich auf Mehrweg-Glasflaschen

13.04.2016

Kontinuierliche Optimierung von Materialien, Designs und Prozessen sollen Ensinger Mineral-Heilquellen signifikante Einsparungen an PET- und PE-Material ermöglichen. Die Nutzung von Wasser- und Reinigungsmitteln sowie Transportkosten und Emissionen sollen ebenfalls minimiert werden.

Dies werde durch umweltfreundlichere Gebinde erreicht für Müllvermeidung, Mülltrennung und planmäßige Wiederverwendung. In den Abfüllanlagen des Getränkeherstellers kommen vorzugsweise Mehrweg-Glasflaschen und Petcycle-Rücklaufflaschen zum Einsatz. Gleichzeitig forciert das Unternehmen durch entsprechende Produktentwicklungen immer wieder die Verwendung des Glas-Mehrwegsystems der Genossenschaft Deutscher Mineralbrunnen.

„Die Mehrweg-Glasflaschen und Kisten werden von fast allen deutschen Marken-Mineralbrunnen verwendet und sind ökologisch besonders vorteilhaft“, erklärt der Managementbeauftrage von Ensinger Mineral-Heilquellen Jörg Mannhardt. „Die Mehrwegglasflaschen durchlaufen den Kreislauf von Produktion, Verbrauch und Rückgabe durch die Kunden rund 50-mal, bevor die Flaschen aussortiert und vollständig zur Produktion von Neuglas eingesetzt werden.“

Durch Optimierungen der Flaschenrohlinge gelangen Ensinger im Jahr 2014 Einsparungen von mehr als 40 Tonnen PET-Material. Weitere Einsparungsziele in der Produktion erreicht Ensinger durch die Zusammenlegung zweier Abfüllanlagen in einer Produktionshalle sowie durch eine unterirdische Verbindung zwischen Produktion und Logistik: Damit ließen sich Transporte auf dem Firmengelände auf ein Minimum reduzieren.

www.ensinger.de


BU: Ensinger füllte im Jahr 2013 knapp 40 Prozent seiner Produkte in Mehrweg-Glasflaschen ab.

Bild: Ensinger
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