Papstar
Auszeichnung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

02.11.2018 Das Eifeler Unternehmen ist mit dem Zertifikat „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der vom BMAS geförderten Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ausgezeichnet worden und schließt Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ab.

© Foto: Papstar GmbH
Leonie Gebers, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), übergab am 04. Oktober 2018 in Berlin die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am INQA-Audit an Stefan Müller, Prokurist und Leiter Finanzen der Papstar GmbH. Die Staatssekretärin gratulierte zu einer auf vielen Ebenen modern ausgerichteten Unternehmenskultur, die in Zeiten des technologischen und demografischen Wandels ein wichtiger Motor für die Innovationskraft von Unternehmen sei.

„Gerade in einer vermeintlich etwas strukturschwächeren Region wie der Eifel hat uns das Konzept, sich langfristig für bestehende und zukünftige Mitarbeitende attraktiv aufzustellen, sofort angesprochen“, so Papstar-Personalleiter Joachim Hees, der das Audit und die dazu erarbeiteten Maßnahmen federführend mit Stefan Müller und Thilo Mehrens aus der Personalabteilung betreut. Eine abteilungsübergreifende Projektgruppe entwickelte für die Mitarbeiter bei Papstar vielfältige Maßnahmen: angefangen bei einem nachhaltigen Kommunikationskonzept, neuen Prämien- und Schichtsystemen für die Lagermitarbeiter, einem neuen Prozess für Mitarbeitergespräche, über die Erstellung von Sport- und Freizeitangeboten, die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und flexible Arbeitszeiten im Bereich der Verwaltung bis hin zu Konzepten für komplexe Themen wie beispielsweise die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern. „Verschiedenste Blickrichtungen – jeder Mitarbeiter hat jederzeit die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen – haben seither für eine ganze andere Qualität von Ideen gesorgt und durch die direkte Einbindung der Geschäftsleitung eine neue und vor allem gelebte Vertrauensbasis geschaffen“, sagt Stefan Müller. „Das alles mündet in ein spürbares Wir-Gefühl, welches das tägliche Miteinander angenehm prägt.“

 © Foto: Papstar GmbH

Für Stefan Müller ist allerdings auch klar, dass es mit der Auszeichnung allein jetzt nicht getan ist. „Papstar wird ständig am Ball bleiben, um den eingeleiteten Prozess zu forcieren und noch viele gute Ergebnisse zum Wohle aller Beschäftigten zu erzielen.“ So steht zu Beginn des neuen Jahres für den Standort Kall die Realisierung einer effektiven und vollumfänglichen digitalen Plattform, einer „virtuellen, emotionalen Heimat“, bevor, die sämtliche modernen Möglichkeiten der Informationsverteilung und des Informationsaustauschs beherbergt. Neben der Verwaltung werden dazu auch die Lagermitarbeiter mittels RSS-Feed und Screen-Funktionalität in den Aufenthaltsräumen mit eingebunden und ständig auf dem Laufenden gehalten. „Schließlich sind es unsere Mitarbeiter, die die Marke leben und unzählige spannende Papstar-Geschichten erzählen können“, so Müller. Wissen und Know-how, welches sich das europaweit agierende Unternehmen künftig auch beim Bespielen verschiedenster externer Kommunikationskanäle zunutze machen möchte.

Hintergrund: Über INQA

Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstütztes Angebot der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA). Es wurde in enger Zusammenarbeit von der „Bertelsmann Stiftung“, dem Institut „Great Place to Work“ sowie dem Demographie-Netzwerk e.V. entwickelt. Das Audit bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer partnerschaftlich an einen Tisch und wird als einziges Programm dieser Art gemeinsam von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit getragen. Darüber hinaus garantiert es von Beginn an in besonderer Weise die Einbeziehung der Beschäftigten.
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