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Papier- und Folienverarbeitung: Abschwächung der Branchenkonjunktur

18.03.2020 Die Papier, Karton, Pappe und Folien verarbeitende Industrie in Deutschland hat 2019 erstmals seit 2014 wieder einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen.

Umsatzentwicklung Papierverarbeitung insgesamt und PPK-Verpackungen.
© Foto: WPV
Umsatzentwicklung Papierverarbeitung insgesamt und PPK-Verpackungen.

Wie der Wirtschaftsverband Papierverarbeitung (WPV) e.V. mitteilt, ist der Umsatz mit Papier- und Pappewaren 2019 gegenüber 2018 um -0,4 Prozent auf 18,88 Mrd. Euro zurückgegangen. Die Branchenkonjunktur der Papier- und Folienverarbeitung lag damit deutlich unter dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 0,6 Prozent.

Sinkende Inlandsumsätze, steigende Auslandsumsätze

Dabei lag der Inlandsumsatz mit 13,27 Mrd. Euro um -1,8 Prozent unter dem Vorjahr, während die Auslandsumsätze 2019 um 3,4 Prozent auf 5,16 Mrd. Euro gestiegen sind. Die Branchen-Exportquote ist damit auf 27,3 Prozent gestiegen, wobei rund 70 Prozent der Exporte in die Länder der Eurozone gehen. Während diese im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent auf 3,63 Mrd. Euro gestiegen sind, lagen die Umsätze mit dem sonstigen Ausland mit 1,53 Mrd. Euro um 2,6 Prozent über dem Vorjahr 2018.

Umsatzrückgang bei Papier, Karton und Pappe

Der Umsatz mit Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe ist 2019 gegenüber 2018 um -0,8 Prozent auf 11,31 Mrd. Euro zurückgegangen. Dabei lagen die Inlandsumsätze mit 8,56 Mrd. Euro um -3,2 Prozent unter, die Auslandsumsätze mit 2,74 Mrd. Euro hingegen um 7,7 Prozent über dem Vorjahr. Dies entspricht einer gegenüber 2018 leicht gestiegenen Exportquote von 24,2 Prozent.

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