Bio auf Kärtchen
Allos Hof-Manufaktur nutzt Stickpack Service für die Teemarke Cupper

16.01.2018 Ob süß oder herzhaft, vegan oder vegetarisch, ob Müsli, Aufstriche, Riegel oder Tee: Die Allos Hof-Manufaktur braucht sich in puncto Vielfalt wohl kaum verstecken. Was alle Waren gemeinsam haben, kann Junior Brand Managerin Maren Legeler gar nicht oft genug betonen: „Wir setzen konsequent auf Bio und sind der Meinung, dass die besten Lebensmittel ohne künstlichen Dünger und synthetische Spritzmittel hergestellt werden.“

© Foto: Mundschenk
Die Konsumenten können sich darauf verlassen, dass die Produkte genauso liebevoll und sorgfältig hergestellt werden wie zu Hause – nur eben in einer größeren Menge. Zum Sortiment des Unternehmens gehört außerdem die Marke Cupper – eine etwas andere britische Teemarke. Deren rein natürliche Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau sorgen für ein unverfälschtes und vollmundiges Aroma. Was den Tee so besonders und lecker macht? Die Liebe zum Detail.

Wie vermarktet man Lebensmittel am besten?

Um die Produkte zu vermarkten, griff das Bio-Unternehmen bisher auf klassische PR zurück, schaltete Anzeigen und nutzte Social-Media-Kanäle sowie Kooperationen. „Gerade bei Lebensmitteln macht es aber Sinn, die potenziellen Kunden bereits vorm Kauf von dem Geschmack des Produktes zu überzeugen“, so Maren Legeler. Daher unterstützte Cupper den Abverkauf der Produkte zusätzlich am Point of Sale: „Im Kassenbereich verteilten wir Kostproben und viele Kunden freuten sich über die Cupper-Flyer.“ Seit Herbst 2016 steht Cupper nicht mehr nur im Bioladen: Die Tees sind auch der Hingucker im Drogeriemarkt. „Wir waren gerade dabei, die Aktionen für den Markteintritt zu planen, als wir eine Info-Mail von Mundschenk Druck+Medien bekamen, die auf den Stickpack Service von Mundschenk aufmerksam machte“, erinnert sich Maren Legeler. Da sie von Stickpacks bis dato noch nie etwas gehört hatte, suchte die studierte Marketingmitarbeiterin zeitnah das Gespräch mit Jan P. Pajak, seit 16 Jahren als Produktioner im Wittenberger Druck- und Medienunternehmen Mundschenk tätig. „Er informierte über die vielfältigen Möglichkeiten, präsentierte Ideen sowie Muster und stellte eine detaillierte Zeit- und Kostenplanung auf.“

Warenproben „mit Gesicht“

Stickpacks sind kleinere schlauchartige Verpackungen für Inhalte mit einem Volumen in der Spanne von 2 g/ml bis 150 g/ml und nur eine Möglichkeit für die Verpackung von Warenproben. Warenproben gibt es auch als Beutel, Sachet oder Blisterpack. Geeignet für feste, pastöse sowie flüssige Inhalte, werden sie auf Kärtchen, Folder oder andere Werbeträger aufgetragen. „In dieser Form verschwinden Warenproben nicht im Nirgendwo, sondern bekommen ein Gesicht. Der Gestaltung der Werbeträger sind dabei keine Grenzen gesetzt“, so Jan P. Pajak. „Und die Weichen für ein unvergessliches Gimmick sind gestellt.“ Bis dahin ist es aber ein weiter Weg, denn schließlich müssen die Kärtchen gestaltet und gedruckt, die Warenproben möglichst einheitlich aufgetragen sowie alles verpackt und versendet werden: All das kann der Wittenberger Druck- und Mediendienstleister auf Wunsch abbilden – das ist Full-Service aus einem Haus. Spezialmaschinen ermöglichen das einheitliche Aufspenden von Stickpacks in kurzer Zeit und mit hoher Genauigkeit – täglich bis zu 60.000 Stück. Cupper kam mit einer 15-fachen Auftragsgröße auf Mundschenk zu. Inhalt des Auftrags: der Druck der Karten, das Aufspenden, Verpacken und Versenden. „Klingt doch simpel, oder?“, fragt Pajak ironisch. „Alles andere als das, aber diese Herausforderung nahmen wir gern an.“
 © Foto: Mundschenk

Warenproben – nahezu in Millionenauflage

Als Bio-Pionier entwickelt und produziert die Allos Hof-Manufaktur seit 1974 stetig neue Originale. Ein Ziel: Den Geschmack bewusst lebender Menschen treffen. So auch bei den verschiedenen Teesorten, die die Unternehmensmarke Cupper im Angebot hat. Allerdings gibt es im Markt für Bio- und Teeprodukte einen starken Wettbewerb. Ein gelungener Markteintritt mit hohem Bekanntheitswert ist daher wesentlich, damit Cupper in aller Munde ist. Nach dem ersten Gespräch mit Jan P. Pajak von Mundschenk war dann für die Junior Brand Managerin Maren Legeler klar, dass sie diesen Weg mit Unterstützung des Wittenberger Dienstleisters gehen und die Cupper-Teesorten auf kleinen Kärtchen an den Mann bringen wird. Gesagt, getan: „Die Angebotsphase lief im Juni und startete zunächst mit kleineren Margen. Nach ersten Erfolgen wurde eine knappe Millionenauflage bestellt“, so Jan P. Pajak. Innerhalb von 20 Tagen produzierte Mundschenk insgesamt 900.000 Exemplare – inklusive Druck der Karten. „Wir waren sehr stolz, als die Teebeutel schließlich in zwei kompletten Lastzügen unser Gelände verlassen haben“, so Pajak. „Unter anderem in Richtung diverser DM-Filialen.“

Folgeauftrag von Allos steht bereits an
Genaue Zeitpläne, taggenaue Lieferung und ein stetiger Informationsfluss. Diese Dinge waren Maren Legeler in der Zusammenarbeit besonders wichtig. „Das Team von Mundschenk hat diese Ansprüche bestens erfüllt. Wir konnten uns auf eine fristgerechte Ausführung immer verlassen. Wenn es zwischenzeitlich Probleme gab, wurden wir sofort darüber informiert, Lösungen wurden schnell gefunden“, betont die 33-Jährige. Alles in allem: ein rundes Paket mit Zufriedenheitsgarantie. Die Junior Brand Managerin kann Warenproben als Werbeform jedem Unternehmen nur wärmstens empfehlen: „Wir sehen in diesen kleinen ‚Warenproben mit Gesicht’ einen neuen Vertriebskanal. Das eigene Produkt findet damit in größerem Umfang und in kürzerer Zeit den Weg zur potenziellen Zielgruppe.“ Kein Wunder also, dass bereits ein Folgeauftrag für Mundschenk ansteht.
 © Foto: Mundschenk

Warenproben auf Werbekarten: für viele Branchen und Anlässe denkbar
Es gibt viele Branchen, für die sich der Versand von Warenproben auf Werbekarten eignet. Neben der Lebensmittelindustrie wie im Falle von Allos können dies ebenfalls Unternehmen aus dem Kosmetik-, Pharma- oder Pflegemittelbereich sein. Auch für Firmenchefs, die sich mit einem aufgespendeten Spekulatiuskeks in der Weihnachtszeit für ein erfolgreiches gemeinsames Jahr bei ihren Kunden bedanken wollen, ist die Warenprobe mit Gesicht eine Überlegung wert. Ob nun das Steigern der eigenen Bekanntheit bei potenziellen Neukunden oder das In-Erinnerung-rufen bei Bestandskunden: „In jedem dieser Fälle sehen wir uns als richtiger Ansprechpartner“, so Jan P. Pajak.

Technik, die begeistert: einheitliches und schnelles Aufspenden von Warenproben
„Die Maschinen, die wir für das Aufspenden der Warenproben auf die Werbekarten verwenden, wurden speziell nur für diesen Einsatz von einem Maschinenbauer aus Süddeutschland konstruiert und entwickelt“, informiert Produktioner Pajak. Aufgrund der doppelstromigen Aufspendeweise sind die Maschinen sehr leistungsstark und können pro Tag 60.000 Warenproben konfektionieren. Ein weiteres Plus: Die fotografische Produkt-Eingangskontrolle identifiziert sofort mögliche Fremdkörper in den Warenproben-Behältern. Das Einspritzen des Klebstoffes erfolgt voll automatisiert, ohne eine händische Nutzung von Klebepistolen. Ein zusätzlicher Roboter sorgt zudem dafür, dass die Warenproben punktgenau, immer auf derselben Stelle der Werbekarte platziert werden. „Alle Prozesse rund um das Aufspenden der Warenproben erfolgen in einem gesonderten Arbeitsbereich, der von den übrigen Räumlichkeiten unseres Druck- und Medienhauses getrennt ist“, so Pajak. Unser Personal ist geschult und bildet sich zusätzlich in regelmäßigen Seminaren zum Umgang mit diesen speziellen Maschinen weiter. So ist sichergestellt, dass die Funktionen und die Ausführung der Maschinen professionell gewartet, kontrolliert und überwacht werden.

Erschienen in packREPORT Nr. 12 Dezember/2017

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