Heidelberger Druckmaschinen
Mit 4D-Druck auf Inprint

22.10.2015 Besucher der Inprint 2015, die vom 10.-12. November in München stattfindet, können sich auf einem Marktplatz der Ideen am Stand der Heidelberger Druckmaschinen AG über die vielfältigen Möglichkeiten des farbigen 4D-Drucks informieren. Als 4D-Druck bezeichnet Heidelberg das individuelle, flexible und digitale Bedrucken von dreidimensionalen Objekten, wie beispielsweise Fuß- bzw. Golfbälle, Trinkflaschen und andere gekrümmte Oberflächen.

© Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG
Je nach Anwendung können Unternehmen, etwa Markenartikler bzw. Konsumgüterhersteller, diese Objekte für die unterschiedlichsten Zielgruppen mit individuellen Bildern und Texten bedrucken. Dafür präsentiert Heidelberg erstmals der Öffentlichkeit die neue Jetmaster Dimension 250 als Vierfarb-Maschine, die auf Basis der modernen Inkjet-Technologie Objekte bis zu einem Durchmesser von 250 Millimetern bedrucken kann. Im Gespräch mit den Experten von Heidelberg und anhand zahlreicher Praxisbeispiele können potenzielle Kunden ausloten, wie sie ihr Geschäftsmodell mit Hilfe des 4D-Druck-Verfahrens erweitern und neue Marktsegmente erschließen können.

„Heidelberg unterstützt kreative Player in der Printmedien-Industrie und darüber hinaus mit Technologien, die über den Tellerrand des klassischen Drucks blicken. Mit dem 4D-Druck auf Basis der Inkjet-Technologie lassen sich massenhaft produzierte Konsumgüter individuell, qualitative hochwertig und kostengünstig auch in kleinen Mengen veredeln. Zur kommenden Drupa plant Heidelberg zudem eine Lösung, die besonders industriellen Anwendern, beispielsweise in der Automobilindustrie, neue Möglichkeiten eröffnet“, so Jason Oliver, Leiter Geschäftsfeld Digital bei Heidelberg.

Begleitend zum Messeverlauf der Inprint findet ein Konferenzprogramm statt, in dem Vertreter aus Wissenschaft und Praxis über zukünftige Entwicklungen, Trends und Chancen industrieller Druckverfahren informieren. Jason Oliver spricht am 12. November über Praxistrends und die Möglichkeiten, die sich durch den 4D-Druck ergeben.

Heidelberg etabliert 4D-Druckverfahren – Anwender aus unterschiedlichen Branchen als Kunden gewonnen

Heidelberg hat den 4D-Druck erstmals vor rund einem Jahr vorgestellt, damals zuerst in einer Version für den Schwarz/Weiß-Druck. Die Flexibilität der Technologie trägt zur wirtschaftlichen Produktion kleiner Chargen und individueller Endprodukte bei. Grundlage für den 4D Druck ist die Kombination von fortschrittlicher Inkjet-Technologie und hochpräziser Robotik. Der modulare Baukasten der Jetmaster Dimension Baureihe ermöglicht das Bedrucken unterschiedlichster Objekte, Oberflächen und Anwendungen. Eine Einfache Umsetzung von Personalisierungskonzepten ermöglicht eine zusätzliche Wertschöpfung. Heidelberg bietet die Maschine mit dem Servicevertrag 4D auf Clickcharge-Basis an, der Tintenverbrauch, Wartung und Verbrauchsmaterialien abdeckt und sich am tatsächlichen Bedarf des Anwenders orientiert.

Mittlerweile haben sich bereits unterschiedliche Unternehmen, klassische Druckereien, Internetdruckereien und auch Konsumgüterhersteller für den Einsatz des 4D-Drucks entschieden. „Völlig unterschiedliche Kunden setzten auf das 4D-Druck-Verfahren von Heidelberg. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, selbst neue Marktsegmente zu erschließen, indem es uns gelingt, auch branchenfremde Unternehmen für das Thema Druck zu begeistern“, so Oliver.


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BU: Heidelberg präsentiert auf der Inprint in München einen Marktplatz der Ideen für den farbigen 4D-Druck und stellt erstmals das neue 4D-Drucksystem Jetmaster Dimension 250 vor.

Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG
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