Schuler
Konzernumbau kommt voran

27.02.2014 Mit 258,8 Millionen € hat die Schuler AG das gesteckte Umsatzziel im dreimonatigen Rumpfgeschäftsjahr 2013 erreicht. Für Oktober bis Dezember 2013 prognostizierte der Pressenhersteller Erlöse von mehr als einer Viertelmilliarde €. Die wichtigsten Märkte waren Deutschland, China und die USA. Seit Januar 2014 gilt bei Schuler das Kalenderjahr als Geschäftsjahr.

© Foto: Schuler
Der Auftragseingang belief sich im Rumpfgeschäftsjahr auf 210,6 Millionen €. „Aktuell stellen wir eine leichte Belebung fest “, sagte der Schuler Vorstandsvorsitzende Stefan Klebert zur Auftragsentwicklung.

Im Rahmen des Konzern-Strategieprojekts ZusammenWachsen 2.0 verstärkt Schuler die Internationalisierung und passt Produktions- und Verwaltungsstrukturen in Deutschland an. Vorstand und zweite Führungsebene wurden bereits 2013 verkleinert sowie jüngst mehrere deutsche Gesellschaften zusammengefasst. Für den Konzernumbau veranschlagt das Unternehmen Aufwendungen von rund 50 Millionen €. Im Rumpfgeschäftsjahr 2013 sind davon 43,2 Millionen € erfasst.

Infolgedessen waren  EBITA und Konzernergebnis erwartungsgemäß mit -27,2 Millionen € beziehungsweise  -25,0 Millionen € negativ.  Bereinigt um alle Sondereffekte betrug das EBITA des Rumpfgeschäftsjahres 18,2 Millionen €. Die bereinigte EBITA-Rendite lag bei  7,0 Prozent, die bereinigte EBITDA-Marge bei 9,0 Prozent. Sie war damit so hoch wie im vergleichbaren, sehr guten vierten Kalenderquartal 2012.

„Nach Umsetzung der Veränderungsmaßnahmen streben wir mittelfristig wieder eine EBITA-Zielrendite von 8,5 Prozent an, wie wir sie im Rekordgeschäftsjahr 2012/13 hatten“, erklärte Klebert. Er bestätigte die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2014. Schuler erwartet einen Konzernumsatz von rund 1,1 Milliarden €. Der Auftragsbestand von 1,0 Milliarden € und die aus heutiger Sicht stabile Konjunktur sind  dafür gute Voraussetzungen. 


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