Kampf
Zweites Converting 4.0 Netzwerktreffen

28.06.2018 Am 6. und 7. Juni dieses Jahres fand das zweite Kampf Converting 4.0-Netzwerktreffen statt. Nach der Auftaktveranstaltung im Hause Kampf Mitte November 2017 hostete diesmal die Codecentric AG aus Solingen die Veranstaltung.

Dr. Stephan Witt, CEO Kampf, eröffnet das zweite Converting 4.0 Netzwerktreffen bei Codecentric AG in Solingen.
© Foto: Codecentric AG
Dr. Stephan Witt, CEO Kampf, eröffnet das zweite Converting 4.0 Netzwerktreffen bei Codecentric AG in Solingen.

Die Codecentric AG ist ein Unternehmen für agile Software-Entwicklung und Technologien. An 15 europäischen Standorten arbeiten ca. 500 Mitarbeiter an Zukunftslösungen im Bereich Big Data, Performance Solutions und weiteren Themen. Als Partner der ersten Stunde des Converting 4.0-Netzwerks hat das Unternehmen an der Entwicklung der integrativen Kampf-Plattform „The Advanced“ mitgewirkt.

Erster persönlicher Austausch am Vorabend

Der Einladung in die Zentrale des Software-Entwicklers in Solingen folgten Teilnehmer aus mehr als 40 Unternehmen. Die Abendveranstaltung bot eine gute Gelegenheit zum ersten persönlichen Austausch im Umfeld der Entwickler, sowie die Möglichkeit konkrete Beispiele der Digitalisierung zu erleben. Blockchain, Augmented Reality, Smarte Gebäudesteuerung, Simulationen oder Federated Platforms weckten das Interesse der Teilnehmer und stimmten auf den folgenden Veranstaltungstag ein.

Volles Programm am Veranstaltungstag

Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Codecentric AG Rainer Vehns und den Geschäftsführer von Kampf Dr. Stefan Witt, leitete Standortleiter Lars Rückemann durch den Tag. Maik Krüger, Leiter strategisches Produktmanagement Kampf stimmte, nach einen Ausflug in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, auf das geplante Open Space Format ein. Dr. Donatus Weber, Leiter Innovation und Industrie 4.0 Kampf, berichtete über die jüngsten Netzwerkaktivitäten und skizzierte anhand von fünf Thesen einen Blick auf die Digitalisierung. Die Frage, wie digitaler Wandel umgesetzt werden kann beantwortete Felix Heuer, Berater und Kulturarchitekt des Unternehmens Innodrei. Er referierte in seiner Keynote über die Notwendigkeit, die Unternehmenskultur für den erfolgreichen digitalen Wandel grundlegend zu ändern. Er präsentierte ein Framework, um Kultur zu identifizieren, zentrale Herausforderungen und Widersprüche in der Organisation aufzuspüren, um auf dieser Grundlage eine neue Kulturarchitektur zu etablieren.

Tiefen der Softwareentwicklung

Wie können Open-Source-Technologien im Kontext von Industrie 4.0 helfen, dass die Kommunikation mit speicherprogrammierbaren Steuerungen für Anlagen oder Maschinen vereinfacht wird, Entwicklungsgeschwindigkeit erhöht und Aufwand reduziert wird? Christopher Dutz nahm die Teilnehmer mit in die Tiefen der Softwareentwicklung und stellte das Projekt PLC4X vor.

Open Space Format

Das anschließende, durch Nils Wloka, Agile Principal Consultant Codecentric moderierte, Open Space Format diente zur Interaktion der Teilnehmer zu  Fragestellungen rund um die Digitalisierung: Wie muss Führung in digitalen Zeiten gestaltet werden? Wem gehört aus Daten gewonnenes Wissen? Darüber hinaus ergaben sich Diskussionen zu Plattformökonomien und Ideen zur weiteren Zusammenarbeit.

Fast zwei Tage gelebter Industrie 4.0-Leitgedanke führten zum Fazit, dass Unternehmen, die gemeinsam und im Austausch den digitalen Wandel realisieren, schneller und nachhaltig von der Weiterentwicklung profitieren werden.


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