Schreiner
Mund-Nase-Masken aus Eigenentwicklung

14.05.2020 Um ihre Mitarbeiter bestmöglich vor einer Ansteckung durch das Corona-Virus zu schützen und zugleich die Produktionsstabilität zu gewährleisten, hat die Schreiner Group reagiert: Das Oberschleißheimer Hightech-Unternehmen entwickelte eigene Mund-Nase-Masken aus Vlies und überführte diese in die maschinelle Produktion an den hauseigenen Stanzanlagen.

Die Mund-Nase-Maske der Schreiner Group besteht aus atmungsaktivem Vliesmaterial und erlaubt dank der „Schnabelform“ angenehmes Atmen und verständliches Sprechen.
© Foto: Schreiner Group
Die Mund-Nase-Maske der Schreiner Group besteht aus atmungsaktivem Vliesmaterial und erlaubt dank der „Schnabelform“ angenehmes Atmen und verständliches Sprechen.
Im Fokus steht dabei der Eigenbedarf für die über 1.000 Mitarbeiter. Da Masken nach wie vor ein begehrtes Gut sind, unterstützt die Schreiner Group jedoch auch andere Unternehmen und Institutionen, die das Ansteckungsrisiko ihrer Mitarbeiter verringern möchten.

Wie viele andere Unternehmen stand zu Beginn der Corona-Krise auch die Schreiner Group vor der Herausforderung, die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern. „Masken wurden dringend benötigt, waren aber kaum zu bekommen“, berichtet Geschäftsführer Roland Schreiner. Deshalb hat die Abteilung Forschung + Entwicklung eine eigene Lösung für den unternehmensinternen Einsatz entwickelt und aufgrund des Mitarbeiter-Feedbacks optimiert. Doch schon bald meldeten sich dank Mund-zu-Mund-Propaganda erste Unternehmen, die Interesse an den Mund-Nase-Masken der Schreiner Group hatten. „So wandelte sich etwas, was als Eigenbedarf begann, zu dem Wunsch, auch anderen Unternehmen zu helfen und in dieser Krise einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten“, erzählt Roland Schreiner. „Sofern es unsere Kapazitäten erlauben, produzieren wir auch auf Nachfrage.“ Neben anderen Firmen zählen bisher ein renommiertes Forschungsinstitut und ein bayerisches Ministerium zu den Abnehmern der Masken.

Doch im Fokus stehen bei der Schreiner Group nach wie vor innovative Spezialetiketten sowie selbstklebende Kennzeichnungslösungen und Funktionsteile: Für ihre Kunden aus der pharmazeutischen Industrie und der Medizintechnik zählt das mittelständische Familienunternehmen zu den systemrelevanten Firmen und leistet gerade in der momentanen Corona-Krise einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. „Unsere Kunden benötigen unsere Produkte, um wichtige Arzneimittel zur (Corona-) Behandlung, für Corona-Testverfahren oder Zubehör für Beatmungsgeräte ausliefern zu können“, resümiert Schreiner.
stats